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Firmenbrief 08/2018

21. Aug 2018 RRU

Liebe LeserInnen,

was hat Open Source mit sicheren Autos zu tun? Der Autobauer Tesla jedenfalls sieht einen klaren Zusammenhang.

Hacker sollen die Sicherheitssoftware von Tesla auf Herz und Nieren prüfen in so genannten Bug Bounty Hacks. Die „Kopfgeldjagd" nach Fehlern ist seit langem eine bewährte Maßnahme vieler Hersteller, um Sicherheitslücken zu schließen, die Fehlerjäger aber standen hierbei bislang quasi mit einem Bein im Gefängnis. Dies will der Hersteller ändern und den Computerfachleuten Rechtssicherheit verschaffen. Gleichzeitig kündigt Tesla-Chef Elon Musk an, Sicherheitssoftware von Tesla-Autos als Open Source zu veröffentlichen. Das sei "sehr wichtig für eine sichere Zukunft selbstfahrender (Fahrzeuge) für alle", wie er über Twitter verlautbaren läßt.

Komplett das Gegenteil ist jedoch, was die Bundesregierung mit dem Staatstrojaner macht: Statt Sicherheitslücken bekannt zu machen und möglichst schnell zu schließen, sollen diese zur Ausforschung der Bürger genutzt werden. Einer von mehreren guten Gründen, warum die Netzaktivisten von Digital Courage mit anderen vor das Verfassungsgericht ziehen und Klage einreichen.  „Das Gesetz dient nicht der Sicherheit, es gefährdet sie. Der Staat sollte Sicherheitslücken nicht ausnutzen, sondern dafür sorgen, dass sie geschlossen werden." meint Vorstand padeluun.

Als Nutzer von Open Source können Sie einschätzen, was das für die Sicherheit Ihrer IT bedeutet. Im heutigen Linux-Firmenbrief bekommen Sie darüber hinaus heute Tipps für eine unkomplizierte Firewall und erfahren, wie einfach es sein kann, mit CoreBiz auch auf dem Laptop oder Desktop auf die quelloffenen Alternativen zu setzen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian

CoreBiz: Tischlein deck dich

Längst hat sich Linux im Server-Umfeld hervorragend etabliert und es verrichtet in vielen Embedded- und den meisten Mobilgeräten seine Dienste (siehe Android). Bleibt der klassische Desktop: Auf Schreibtisch-PCs und Laptops dominiert weiterhin Windows. Das mag an der Gewöhnung der Anwender liegen oder an der Verfügbarkeit spezieller Fachanwendungen in Unternehmen und Behörden. Mehr...

Red Hat OpenShift Container Platform 3.10 verfügbar

Red Hat liefert ab sofort mit Red Hat OpenShift Container Platform 3.10 die neueste Version seiner Enterprise-Grade Kubernetes-Plattform aus. Red Hat OpenShift Container Platform 3.10 bietet ein verlässliches Fundament zum Erstellen und für den Betrieb von Performance-sensitiven Applikationen. Zu den wichtigsten neuen Funktionen zählen: Mehr...

Tipp vom LIS-Service: Die unkomplizierte Firewall "ufw"

Mit der uncomplicated Firewall „ufw" können Sie Ihr System besser schützen, indem Sie bestimmte Regeln hinzufügen. Netzwerkanwendungen wie ssh, http oder https können akzeptiert oder abgelehnt werden. Dies können Sie nach Bedarf quasi an- oder abschalten, also selbst bestimmen, wann bestimmte Netzwerkanwendung eine Verbindung herstellen können. Mehr...

Witz zum Schluss

Den Sitz des wahren Problems der meisten Supportanfragen hat „It‘s FOSS" lokalisiert.

Sehen Sie hier.