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Software on Demand: OPSI-Client-Kiosk

2. Jun 2022 EKA

Software auf vielen Clients installieren und aktuell halten: das klappt problemlos mit CB SUS, OPSI Edition (CoreBiz System Update Server, Open PC Server Integration Edition). Im Normalfall kümmert sich der Adminstrator dieses Open-Source-Clientmanagement-Systems um die Verwaltung von Windows-PCs. Was aber, wenn der Admin gar nicht weiß, welche Programme welcher Anwender gerade benötigt? Einfach alles überall installieren ist sicher keine clevere Lösung. Viel praktischer ist der OPSI-Client-Kiosk: Hier richtet der Admin zwar die Installationspakete ein, aber der Anwender entscheidet selbst, wann was auf seinen Rechner kommt.

OPSI ist bei Adminstratoren so beliebt, weil es die Installation und Softwareverteilung auf Windows-Clients automatisiert und standardisiert. Das senkt den Aufwand der Systemadministration und sorgt dafür, dass alle Clients dem gleichen Standard folgen.

Sicher installieren

Gleichzeitig erhöht sich die Sicherheit, da mit dem OPSI-Server Security-Updates zeitnah verteilt werden können. Der OPSI-Client-Agent sorgt auf dem PC dafür, dass beim Starten und Herunterfahren des Clients überprüft wird, ob Softwareupdates zu installieren sind. Ist dies der Fall, werden die Updates auf dem Client eingespielt. Somit müssen sich Nutzer und PC-Administrator nicht mehr selbst darum kümmern, die Software aktuell zu halten.

LIS AG setzt CB SUS als das zentrale Werkzeug zum Verwalten von Windows-Clients ein. Die Kernkomponente ist ein Linux-Server, dieser verwaltet Clients an mehreren Standorten mit einem einzigen Administrations-Interface. Die Konfiguration wird an zentraler Stelle gespeichert, die Depots für Softwarepakete der Clients können an unterschiedlichen Orten liegen.

CB SUS bietet zusätzlich ein Konzept namens „Client Kiosk“: Damit können OPSI-Administratoren ihren Anwendern eine Auswahl an Produkten zur Verfügung stellen. Jeder Anwender kann diese Produkte dann auf seinem Client installieren, ohne Eingriff eines Administrators. Der Anwender braucht dazu auch keine Administrator-Rechte. Wenn er aufräumen will, kann der Anwender die hier gelisteten Programme auch wieder deinstallieren – ebenfalls ohne Hilfe eines Admins.

Lizenzpool

Im OPSI-Management-Interface werden die Lizenzen unterschiedlicher Herkunft zu einem Lizenzpool zusammengefasst. Auch Volumenlizenzen lassen sich zu dem Lizenzpool hinzufügen. Im Rahmen der Software-Verteilung können diese Softwarelizenzen aufgerufen und bei der Installation verwendet werden. Bei der Deinstallation einer Software werden diese wieder freigegeben. Als Lizenzmodell für diesen Lizenzpool wird „Concurrent“ oder „Floating-Lizenzen“ gewählt. Lizenzen dieser Art können beliebig oft installiert werden. Bei der Floating-Lizenz ist bei der Installation von Software nicht mehr die Anzahl der Installationen ausschlaggebend, sondern die Anzahl der Anwender, die gleichzeitig mit dem Programm arbeiten. In der Regel existiert ein Lizenz-Manger, der die korrekte Verwendung der Lizenzen überwacht.

Der OPSI-Client-Kiosk spart den Administratoren Zeit und verbessert gleichzeitig das Benutzererlebnis: Niemand muss mehr erklären, warum er ein Programm benötigt, und darauf warten bis ein Admin Zeit hat – ein Klick im Kiosk genügt. Und der Admin kann sicher sein, dass die Anwender nur Software installieren, die er dafür vorgesehen und ausdrücklich freigegeben hat. Das bremst wiederum den Wildwuchs, der bei einer völligen Freigabe drohen würde.

Damit dieses Modul eingesetzt werden kann, benötigt es Produkt-Gruppen, die erst seit OPSI 4.0 zur Verfügung stehen, sowie OPSI-Client-Agent- und OPSI-Configed-Pakete. Der Admin muss die gewünschten Pakete in die jeweilige Produktgruppe für den OPSI-Client-Kiosk eintragen, um sie freizugeben. Der Anwender kann diese freigegebene Software dann über den OPSI-Kiosk für seinen Client anfordern. Da die Installation durch OPSI erfolgt, benötigt der User keine Administrationsrechte. Die Software wird nach der Vorgabe installiert, wie sie der Admin im OPSI-Paket festgelegt hat.

Updates unter Kontrolle

Bei diesem Verfahren der Softwareverwaltung werden auch Updates über den OPSI-Client-Kiosk angeboten, sodass der Anwender die selbst ausgewählten Programme auch auf dem aktuellen Stand halten kann. Im Kiosk steht das Paket dann nicht mehr auf „installed“, sondern auf „Update“. Der Admin könnte sie auch automatisch aktualisieren, aber in vielen Fällen brauchen die Anwender die Kontrolle darüber, welche Version einer Software sie verwenden.

Die LIS AG unterstützt lokale Systemadministratoren bei der Verwaltung des CB SUS-Systems oder übernimmt die komplette Verwaltung gleich selbst. Für technische Beratung wenden Sie sich jeder Zeit an die LIS AG.