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Riot: So gut ist der Open-Source-Messenger

5. May 2020 GKO

Es gibt ein riesiges Feld an Messenger-Diensten, von denen sich nur ein Teil für die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens eignet. Ein modernes und umfangreiches, aber noch recht unbekanntes Tool ist Riot, welches unter anderem von der französischen Regierung genutzt wird und das durch seine vielen Features überzeugt.
Mit Riot kann man chatten, Bilder und andere Dateien versenden sowie Audio- und Video-Anrufe tätigen. Riot ist ein kostenfreier Open-Source-Messenger, der auf dem freien Matrix-Kommunikationsstandard basiert. Verschiedene Matrix-Server sind im Matrix-Netzwerk miteinander verbunden. Entweder man betreibt seinen eigenen Server, dann bleiben die Daten in der Hand des Unternehmens, oder man verwendet einen bereits vorhandenen. Standardmäßig wird dann der kostenlose Hauptserver Matrix.org angeboten, jedoch kann auch hier frei ausgewählt werden, welchen Server man benutzt.
Vor allem für Unternehmen ist Riot interessant, da es die Mitglieder in Communitys organisieren kann und sich somit besonders für die Abgrenzung verschiedener Abteilungen innerhalb des Betriebs anbietet. Zudem werden beliebige Räume verwaltet in denen sich Teams zusammenschließen können. Einzelne Nutzer zeigt Riot auch als solche an. Mit jedem Kollegen lässt sich somit innerhalb geschlossener Chaträume auch eine private Konversation führen.
Ein weiterer Vorteil von Riot im Vergleich zu anderen Chatprogrammen ist, dass keine Handynummer nötig ist. Stattdessen bekommt jeder Benutzer eine Matrix-Identifikationsnummer (ID) nach dem Muster „@name:server“. Diese ID kann auf mehreren Endgeräten parallel genutzt werden. Auch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung kann auf Wunsch aktiviert werden, welche für Unternehmen ein wichtiger Sicherheitsaspekt ist. Dafür erhält jedes Gerät, das mit dem Benutzerkonto verknüpft ist, auch einen eigenen Schlüssel. Wenn die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für einen Chat aktiviert wurde, ist dieser mit einem grünen Schloss-Symbol gekennzeichnet. Der Messenger ist zudem quelloffen, damit kann jeder die Sicherheit des Quelltextes überprüfen und diese bei Bedarf erweitern.
Zusätzlich lassen sich Kommentare mit Markdown formatieren um Textstellen hervorzuheben oder ganze Quellcode-Abschnitte mit einzubinden was vor allem beim analysieren und beheben von IT-Problemen sehr hilfreich ist. Praktisch ist zudem, dass in Gruppen-Chats die Lesebestätigung von jedem Mitarbeiter angezeigt wird, so weiß der Absender ob wichtige Nachrichten auch von jedem Kollegen erhalten wurde.
Falls der Messenger-Dienst Riot ihr Interesse geweckt hat, melden sie sich gerne per E-Mail an sales@linux-ag.com oder telefonisch unter +49 (0)89993412-0