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ITSME-Umstellung ohne Störung des operativen Betriebs

20. Apr 2021 GKO

In vorherigen Artikeln sind wir des öfteren auf unseren neuen Geschäftsbereich ITSME eingegangen: Mit ITSME profitieren Kunden von den Vorteilen der Cloud ohne ihre Risiken in Kauf nehmen zu müssen. Der folgende Beitrag zeigt einen realen Business-Case aus dem ITSME-Bereich, bei dem LIS die bisherige IT eines kleinen Unternehmens in das ITSME-Rechenzentrum überführte.

Der Kunde betrieb seine IT zwar bereits in einem Rechenzentrum, war jedoch mit der Performance sehr unzufrieden. Die gehostete Infrastruktur bestand aus einem Server und einer NAS-Box, zudem liefen auf dem Server drei virtuelle Maschinen. Eine Ausfallsicherheit war damit nicht gegeben.

Abstimmung und Planung

Ein Berater der LIS AG führte bereits im Vorfeld ein Gespräch mit dem Kunden über seine Vorstellungen und Ziele. Neben der Behebung der Peformanceprobleme war seine oberste Priorität, den operativen Betrieb zu sichern, insbesondere in der Umstellungsphase. Deshalb wurde die komplette IT-Architektur des Kunden aus dem bisherigen Rechenzentrum zunächst unverändert in das ITSME-Rechenzentrum transportiert. In der Folge sollte dann schrittweise die IT-Infrastruktur modernisiert werden.

Schritt 1: Als Vorbereitung zur Übernahme ins Rechenzentrum erstellte LIS ein Image des Servers komplett mit Betriebssystem und migrierte dieses als virtuelle Maschine (VM) auf die ausfallsichere ITSME-Plattform. Diese VM ist gleichzeitig Anmelde- und Fileserver. Danach wurde ein Backup per CB-BAK für das System und die Daten eingerichtet, damit war ab diesem Zeitpunkt das Sichern und Wiederherstellen aller Systeme möglich. Die Mitarbeiter konnten durchgängig per Remote Desktop (RDP) auf die benötigten Anwendungen und Dateien zugreifen – sowohl mit ihren Clients im Unternehmen, als auch im Homeoffice.

Schritt 2: Nachdem die Migration in die ITSME-Umgebung abgeschlossen war, folgten die nächsten Schritte zur Sanierung der IT, wobei das Hauptziel immer ein störungsfreier operativer Betrieb war. Zunächst wurden die User im Identity-Management-System (CB-BAS) mit einer neuen Domäne angelegt. DNS, DHCP und andere zentrale Dienste wurden ebenfalls nach CB-BAS überführt.

Schritt 3: Im nächsten Schritt wurde der Fileserver CB-CFS aktiviert und die Daten des NAS-Systems übernommen. Dabei wurde auch gleich das im CB Directory definierte Rechtemodell umgesetzt, womit es nun klar definierte Zugangsregeln für die Dateien gibt. Auf dieser Basis wurden dann Laufwerksfreigaben definiert. Abschließend wurde die alte Hardware des Kunden zurückgegeben.

Ohne Unterbrechung

Durch die präzise geplanten Umstellungsschritte konnte der operative Betrieb durchgehend gewährleistet werden. Der Kunde ist mit dem Projektverlauf, mit der aktuellen, stabilen Situation, den geringen Kosten sowie der Performance von ITSME sehr zufrieden. Highlights aus seiner Sicht sind der nahtlose Übergang – die Anwender bleiben in ihren vertrauten Umgebungen – und der persönliche Support durch LIS AG.

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