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CoreBiz: Die Freiheit, die wir lieben

21. Mar 2018 ALE

Dass sich die CoreBiz-Entwickler nicht nur um Software kümmern, die sie selbst programmiert haben, zeigte schon die vorherige Ausgabe dieses Firmenbriefs. Damals standen die Fehlersuche und -behebung im Fokus, aber das Engagement reicht weiter: Wir erweitern auch Tools und Dienste, um Features zu ergänzen die wir für wichtig und praktisch halten.


So zum Beispiel beim Konsolen-Werkzeug »rsync«: Hier hat die Standardfassung schon einen enormen Funktionsumfang, so wie sie in Ubuntu enthalten ist. Die Entwickler dieser Software, das Team rund um Samba, stellen aber auch Erweiterungen in Form von Patches bereit. Die kann man nicht einfach als Paket nachinstallieren – sie ändern den Quellcode, den man dann neu übersetzen muss. In CoreBiz nutzen wir eine dieser Erweiterungen, womit sich das installierte Paket von einer Default-Ubuntu-Installation unterscheidet. Das allein wäre ohne Open-Source-Software undenkbar.


In einigen Paketen implementieren wir aber auch selbst Erweiterungen. Soweit diese nicht nur im Kontext von CoreBiz sinnvoll sind, reichen wir sie auch wieder an die Community weiter. Es hängt dann von den jeweiligen Maintainern ab, wann oder ob überhaupt diese Erweiterungen in ein Standard-Ubuntu einfließen. In CoreBiz können und dürfen wir diese Features aber sofort nutzen. Auch das wäre ohne Open Source und den Geist der GPL undenkbar: Freie Software hat nicht nur für Anwender klare Vorteile, gerade auch wir Entwickler profitieren davon und lieben diese Freiheiten.