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Firmenbrief 07/2019

Liebe Leserinnen und Leser,

die Datei wurde aus Versehen gelöscht? Der PC stürzt während der Bearbeitung an einem Dokument einfach ab? In diesen Fällen ist ein Backup-System gefragt, welches schnell und zuverlässig die verloren gegangenen Daten wiederherstellt. Erfahren Sie in dieser Ausgabe mehr über den CoreBiz Backup Server, zusammen mit dem leistungsstarken Dateisystem ZFS.

Alle Themen im Überblick:

  • Besser sichern  mit dem CoreBiz Backup-Server
  • Bedarfsgerechte IT-Service-Verträge
  • SIP-Trunk - ein lohnender Vergleich
  • Wussten Sie schon? – Unsere Wissens-Ecke
  • Der Witz zum Schluss

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen der 7. Ausgabe unseres neuen Firmenbriefes und hoffen, dass dieser Ihnen gefällt.

Die Firmenbrief-Redaktion

Besser sichern mit dem CoreBiz Backup-Server

Backup ist langweilig? Wer dringend eine Datei, ein Verzeichnis oder ein komplettes System wiederherstellen muss, wird eher keine Langeweile empfinden. Wenn das Desaster erst nach längerer Zeit auffällt, muss er hoffen, dass die Daten überhaupt noch in der Sicherung vorliegen. Dann ist ein Backup-Server gefragt, der möglichst viele Versionen platzsparend speichert und diese für die Wiederherstellung auch einfach zugreifbar macht. Am besten ohne Spezialsoftware, sondern einfach per Netzlaufwerk – wie der CoreBiz Backup Server, den die LIS gerade komplett neu implementiert hat. Er nutzt hinter den Kulissen nun das moderne und enorm leistungsfähige Dateisystem ZFS, um den Zugriff noch einfacher und robuster zu gestalten.

Zunächst müssen die Daten aber in das Backup-System gelangen. Der CoreBiz Backup-Server implementiert dazu ein Pull-Prinzip, das ohne Backup-Agenten arbeitet: Er holt regelmäßig die Daten von den zu sichernden Systemen, speichert sie und löscht alte Varianten nach einem konfigurierbaren Schema. Für diesen Pull kommen Standard-Mechanismen wie rsync, ssh und smb zum Einsatz, die auf den Client-Systemen üblicherweise bereits installiert sind. Da der Server die Kontrolle hat, fallen Fehler beim Backup sofort auf: Hierzu sendet der Server eine Report-E-Mail und protokolliert jeden Vorgang ausführlich.

Die Datenablage arbeitet mit Kompression und Deduplizierung. Das heißt: Identische Daten aus verschiedenen Client-Systemen oder verschiedenen Backup-Läufen belegen nur einmal physischen Platz. Die Kompression spart zusätzlich Speicher. Dank dieser Sparsamkeit passen mehr Backups auf den Server – das kann im Ernstfall die Rettung sein. Vor dem Einsatz von ZFS musste das CoreBiz Backup einigen Aufwand betreiben, um die Daten zu deduplizieren. Gerade bei Image-Backups führte das dazu, dass die Daten nur mit speziellen Werkzeugen zugreifbar waren. ZFS dient in der neuen Software nun als einheitliche Basis. Der Lohn der Mühe: Sowohl Dateisysŧem- als auch Image-Backups sind einfach, schnell, übersichtlich und direkt über ein Netzlaufwerk verfügbar. Die Zugriffsrechte sorgen dafür, dass nur berechtigte Benutzer an die Daten gelangen.

Auch die Software-Architektur wurde komplett neu aufgesetzt und vereinfacht. Dabei ist die Konfiguration im CoreBiz Directory aber kompatibel: Anwender müssen nach einer Umstellung des Backup-Servers ihre Backup-Tasks in der CMC (CoreBiz Management Console) also nicht ändern, sie funktionieren wie bisher. Danach ist aber alles neu: Statt einer XML-Datei wird die Konfiguration aus dem CoreBiz Directory nun in einer besser lesbaren YAML-Datei gespeichert. Die Backup-Automatisierung ist komplett in objektorientiertem Python neu implementiert, ohne die bisher für Reports nötigen Wrapper-Skripte. Auch die Ablage auf dem Server ist dank ZFS-Snapshots vereinfacht. Durch die optimierte Architektur sind künftig auch neue Features einfacher umzusetzen, einige sind bereits dazugekommen. Admins freuen sich zum Beispiel über eine Check-Access-Funktion, die prüft, ob Backups möglich wären, noch bevor wirklich Daten übertragen werden. Außerdem wurde die Dokumentation deutlich verbessert. Das mag zwar wenig spektakulär klingen, ist in der Praxis aber nützlich und erhöht die Zuverlässigkeit. Und darauf kommt es beim Backup ja an.

Bedarfsgerechte IT-Service-Verträge

Das Active Directory liegt brach, die Mitarbeiter können nicht mehr richtig arbeiten, aber die Service-Hotline reagiert trotz Anfragen nicht. Ein Szenario, welches leider wegen mangelnder Abstimmung zwischen Dienstleister und Kunden öfters vorkommt und finanzielle Einbußen bedeuten kann. Die LIS hat ihre Supportverträge klar und einheitlich gestaltet. Der wichtigste Bestandteil eines solchen Vertrages sind sogenannte SLAs (Service Level Agreements). In ihnen  wird festgehalten zu welchen Servicezeiten eingehende Tickets von den Mitarbeitern der LIS bearbeitet werden. Auch die Art der Leistungserbringung wird darin geregelt. Außerdem werden  alle Störungen (Einschränkungen des IT-Betriebs) priorisiert. Jede der drei Priorisierungen (hoch, mittel, niedrig) legt eine bestimme Reaktionszeit fest. Bei einem Ausfall des zentralen Servers sollte schneller eine Reaktion erfolgen, als wenn einer der Drucker im Netz nicht mehr ansprechbar ist.

Auch Tickets bei denen keine Störung vorliegt, können dringlich sein. Für diesen Fall gibt es die sogenannten „Speed-Tickets“. Nachdem ein Speed-Ticket beim LIS-Supportcenter eingegangen ist, wird dieses umgehend bearbeitet.  

PrePaid Stundenkontigent: Bei diesem Modell kauft der Kunde ein festes Stundenkontingent, welches er innerhalb einer definierten Laufzeit aufbrauchen kann. Es darf für alle IT-Dienstleistungen genutzt werden und umfasst sogar Consulting oder Schulungen. Dieses Modell eignet sich vor allem für Unternehmen, die nicht genau abschätzen können, welche  Anforderungen sich in Zukunft bei ihnen ergeben. Die Zeitkontingente sind ein oder drei Jahre gültig.

Monatliches Stundenkontingent: Hier wird ein monatliches Zeitkontingent zu einem vergünstigten Preis angeboten. Nicht genutztes Kontingent verfällt am Ende des Monats. Das Zeitkontingent kann mit einem Vorlauf von vier  Wochen zum Monatsende geändert werden. Bei Überschreitung des Zeitkontingents wird für die überschießende Zeit 50 % Aufschlag auf den Basispreis erhoben. Gleiches gilt für Serviceeinsätze außerhalb der vereinbarten Servicezeit.Diese Variante ist vor allem eine kostengünstige Alternative für Unternehmen, die monatlich gleichbleibenden Supportaufwand haben. Außerdem ist man durch die kurze Kündigungsfrist sehr flexibel.

Managed-Service-Modell: Unternehmen, welche Teile ihrer IT nicht mehr selbst warten wollen, können diese in das Rechenzentrum der LIS auslagern. Die vorab definierten IT-Bereiche laufen unter Verantwortung der LIS. Dies kann zum Beispiel die komplette Serverinfrastruktur beinhalten oder auch nur einzelne Bereiche wie das Monitoring.Alternativ gibt es den Managed-Service-Ansatz auch „on prem“, dies bedeutet soviel wie „in den eigenen Räumlichkeiten“. Die zu managenden Komponenten bleiben wie gewohnt in den Räumlichkeiten des Kunden und werden von der LIS gewartet. Voraussetzung für einen Managed-Service-Vertrag ist ein Monitoring-System, welches die IT überwacht. Damit stellt die LIS sicher, dass alle SLAs eingehalten werden.

Alle Modelle sind an die individuellen Anforderungen anpassbar. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Mail an sales@linux-ag.com.

SIP-Trunk – Ein lohnender Vergleich

Bis Mai 2018 waren bereits 85 % der Geschäftskunden der Deutschen Telekom auf VoIP und somit  SIP-Trunk umgestiegen. Während die Telekom an dem von ISDN bekannten Abrechnungsmodell nach Kanälen anknüpft, bieten immer mehr Provider neue Tarifkonzepte an. Ein Vergleich und Umstieg kann sich lohnen, aber nur wenn die Qualität auch stimmt. Neben dem Flatratemodell bieten einige Anbieter auch einen zeitbasierten Verbrauchsansatz. Dieser lohnt sich vor allem für Unternehmen, die ein ausgeglichenes Verhältnis an ein- und ausgehenden Anrufen haben. Vertriebs- und Telemarketingunternehmen fahren mit einem echten Flatratemodell allerdings meistens besser.

Ein Kunde der LIS AG, ein Maschinenbauunternehmen mit 65 Mitarbeitern und 32 Computerarbeitsplätzen, telefoniert monatlich über 10 Sprachkanäle 4.535 Minuten ins deutsche Fest- und 1.374 Minuten ins deutsche Mobilfunknetz. Zusätzlich werden 164 Minuten in europäischen Fest- und 46 Minuten in Mobilfunknetzen telefoniert. Das Unternehmen hätte bei dem alten Anbieter 289 Euro monatlich bezahlt, inklusive einer 100 MBit/s Internetleitung. Mit dem ausgewählten Anbieter und dem zeitbasierten Modell sowie einer 100 MBit/s Leitung, zahlt das Unternehmen jetzt noch 131,60 Euro im Monat. Die Ersparnis – Ohne Qualitätsverluste – beträgt somit 1.888,80 Euro im Jahr.

Die 131,60 Euro setzen sich aus Minutenpaketen sowie reinen Aufwandsminuten zusammen. In diesem Fall sind zwei Minutenpakete enthalten, bestehend aus 1.000 Minuten Festnetz und 700 Minuten Mobilfunknetz zu je 29 Euro. Die überschüssigen 2.535 Minuten ins Festnetz sowie die Telefonminuten ins europäische Netz werden nach Aufwand verrechnet. Eine Minute ins deutsche Festnetz kostet 1 Cent, ins deutsche Mobilfunknetz 10 Cent, in das europäisches Festnetz 2 Cent und ins europäische Mobilfunknetz 12 Cent. Für die Aktivierung eines 100er Rufnummernblocks fallen einmalig 149 Euro an. Neben dem ingesamt günstigeren Preis sind zusätzliche kostenlose Features enthalten:

Clip-no-Screening: Bezeichnet die Übermittlung von beliebigen Rufnummerinformationen des Anrufers. Das bedeutet, dass bei ausgehenden Anrufen die Möglichkeit besteht, jede deutsche Ortsnetzrufnumer anzeigen zu lassen.

Backup Routing: Im Falle eines Ausfalls der Internetleitung oder des SIP-Trunks werden die an eine Nebenstelle eingehenden Anrufe an die hinterlegte Mobilnummer weitergeleitet.

Gehostetes Fax-to-Mail und Mail-to-Fax: Bei Bedarf kann das Gateway von diesem Anbieter genutzt werden, um eingehende Faxe per E-Mail oder ausgehende E-Mails per Fax weiterzuleiten. Durch Plugins kann sogar aus verschiedenen Anwendungen direkt gefaxt werden. Es können beliebig viele ein- und ausgehende Sprachkanäle genutzt werden.

Übrigens: Der Anbieter aus obigem Beispiel hat in den letzten 365 Tagen (Stand 25.06.2019) eine Verfügbarkeit seines SIP-Trunks von 99,92 % erreicht. Im Gegensatz dazu erreichte die Deutsche Telekom 98,07 %. Falls Sie den SIP-Trunk-Provider kostenlos testen möchten, können wir Ihnen gerne einen Gutschein über 10 Euro zur Verfügung stellen. Ansonsten steht Ihnen der Vertrieb der LIS AG für Fragen und Inputs gerne unter der 089 9934120 oder per Mail sales@linux-ag.com zur Verfügung.

Wussten Sie schon

... etwas über Zwangsentschlüsselung von Messengern?

Das Bundesinnenministerium will Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram dazu verpflichten, die Kommunikation ihrer Nutzer in lesbarer Form an Behörden zu schicken, falls ein Richter dies anordnet. Hier sollen die Sicherheitsbehörden bei Bedarf Zugriff auf standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats und Telefonate erhalten. Demnach dürfen Anbieter, welche dieser Pflicht nicht nachkommen, in Deutschland auf Anordnung der Bundesnetzagentur gesperrt werden. Die neuen Verpflichtungen sollen bis Ende dieses Jahres auf den Weg gebracht werden. Die Verschlüsselungstechnik soll so umgebaut werden, dass die Behörden bei Verdachtsfällen die gesamte Kommunikation der Nutzer mitschneiden können. Abgesehen von der grundsätzlichen Fragwürdigkeit des Vorgehens öffnet dies auch potenzielle Einfallstore für ausländische Nachrichtendienste und Internetkriminelle.

Der Witz zum Schluss

Finden Sie Backup langweilig? Dann sind Ihnen auf jeden Fall noch nie Daten verloren gegangen... Absichern sollte man sich auf jeden Fall. Und dass Backup nicht nur eine Kleinigkeit in der IT-Welt ist, zeigt auch unser heutiger Witz zum Schluss... Sehen Sie selbst (zweites Bild auf der verlinkten Seite).

Bis zum nächsten Mal!

Ihr Redaktionsteam