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16.01.2007

Where .com meets .org: Linux kommt nach Hause an die Spree



SIBB e. V. begrüßt führenden Commuity-Event in der Hauptstadt

++ LinuxTag vom 30.05. bis 02.06.2007 in Berlin ++ Führender Community-Event unter dem Funkturm ++ IT-Wirtschaft steht hinter Linux und OSS ++ Dr. Ortwin Wohlrab, SIBB e. V.: "Berlin ist voller Ideen." ++ Frank Ronneburg, Mitbegründer BeLUG e. V.: "Linux kommt nach Hause an die Spree." ++ Dr. Karl-Heinz Strassemeier, LiSoG e. V.: "Berlin ist ein idealer Standort für den LinuxTag." ++


Berlin, 16. Januar 2007 - Der IT-Branchenverband der Hauptstadtregion ist stolz, dass der führende Linux-Community-Event Ende Mai des Jahres seine Pforten in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm öffnen wird. Der Vorstand des SIBB e. V. beglückwünscht den LinuxTag e. V. zu der Entscheidung, Communities und Unternehmen an den Ort der Wurzeln von Freier und Open Source Software in Deutschland einzuladen.

Dr. Ortwin Wohlrab, Vorstandsvorsitzender des IT-Branchenverbandes SIBB e. V.:
"In Berlin werden Ideen geboren und durch junge Firmen zum Erfolg geführt. Linux und Open Source Software stehen für den Ideenreichtum der Technologielandschaft in der Hauptstadtregion. Der regionale IT-Branchenverband freut sich auf Communities und Unternehmen aus ganz Deutschland und Europa. Mit dem LinuxTag beweisen wir erneut: Berlin ist voller Ideen."

Frank Ronneburg, Mitbegründer der Berliner Linux User Group, BeLUG e. V.:
"Für den Standort Berlin und die Hauptstadt ist es wichtig, dass es eine Messe zu Freier Software und Open Source an der Spree gibt. Aus Berlin gehen seit 1992 viele Impulse für Linux und Freie Software aus. Mit dem LinuxTag kommt die Community zur Ihren Ursprüngen zurück - Linux kommt nach Hause an die Spree."

Dr. Karl-Heinz Strassemeyer, Vorstandsvorsitzender der Linux Solutions Group, LiSoG e. V.:
"Berlin ist ein idealer Standort für den LinuxTag. In Berlin treffen offene Denkkultur und ein enormes Kreativpotential zusammen - dies sind gleichzeitig die Grundvoraussetzungen für neue Ideen und Geschäftsmodelle im Bereich Open Source und Linux. Als Vorsitzender der LiSoG gratuliere ich dem LinuxTag zu dieser Entscheidung und freue mich auf neue Impulse durch Dialoge mit Open Source-Unternehmen - insbesondere aus dem Berliner Raum."

Der IT-Branchenverband der Hauptstadtregion - SIBB - hat sich frühzeitig für Berlin als neuen Standort des LinuxTags eingesetzt. Gemeinsam mit Mitgliedsfirmen wie der IBM und mit aktiver Unterstützung der Messe Berlin hat der Verband der regionalen IT-Industrie die Veranstalter von den besonderen Chancen des Standorts Berlin überzeugen können.

Linux und OSS in Berlin

1992 wurde in der Hauptstadt mit LunetIX die erste Linux-Firma gegründet - nur ein Jahr nach Veröffentlichung des ersten Linux-Kernels. 1994 entstand aus einem Workshop an der Humboldt-Universität die erste Linux User Group, BeLUG. Im selben Jahr fand an der Spree einer der ersten Linux-Kongresse Deutschlands statt.

Linux in der Hauptstadt

Zu den Anwendern von Open Source Software in Berlin zählen u. a. öffentliche Einrichtungen auf allen Ebenen. So setzen z. B. das Auswärtige Amt und der Deutsche Bundestag OSS-basierende Lösungen ein. Auf Servern der Berliner Verwaltung arbeiten rd. 40% linuxbasierte Betriebssysteme, auf Arbeitsplätzen rd. 9.000 OpenOffice.org-Installationen. Auf Kommunalebene gelten die Berliner Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf als Vorreiter beim Einsatz quelloffener Programme.

Die Hauptstadtregion

Berlin-Brandenburg ist Europas innovativste Hauptstadtregion, vor Paris. Laut Innovationsindex punktet die führende deutsche Metropolenregion vor Allem mit Ideen und neuen Produkten. Das Wachstumspotential in Berlin-Brandenburg wird durch den Mittelstand mit hochwertigen Dienstleistungen und innovationsstarken Neugründungen geprägt. Die Perspektiven der Hauptstadtregion liegen in der starken Wissenschaftslandschaft, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und vielen jungen Technologieunternehmen.

Über den SIBB e. V.

Der SIBB ist der Verband der Software-, Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg. Der IT-Branchenverband vertritt die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der vornehmlich mittelständischen IT-Unternehmen in der Hauptstadtregion. Die regionale IT-Wirtschaft beschäftigt rd. 38.000 Mitarbeiter in 3.700 Unternehmen. Die IT-Industrie zählt mit einem Jahresumsatz von rd. 5,6 Mrd. EUR zu einer der Wachstumsbranchen in Berlin und Brandenburg.