Firmenbrief

17.05.2017

Firmenbrief 138/17


Liebe LeserInnen,

Cyber-Angriff mit "Wannacry" legt tausende Windows-Rechner weltweit lahm, in Folge auch weite Teile des britschen Gesundheitssystems, doch auch die Deutsche Bahn kam nicht ungeschoren davon.

Tatsächlich war die Sicherheitslücke der NSA mindestens seit August 2016 bekannt, seit März gibt es ein Update von Microsoft. Jede(r), der sein System schlecht sichert und die Updates nicht oder zu spät aufspielt, bekommt zum Schaden nun obendrauf noch reichlich Kritik. „Spargründe" für schlechte Datensicherheit verantwortlich zu machen, reicht hierbei nicht, denn mögliche Schäden kommen nicht nur erheblich teurer als Vorsorge, Gegenmaßnahmen wären mit relativ geringem Aufwand zu haben. Falls Sie zu den Betroffenen gehören, hier gibt es Hilfe.

Die vernetzte Windows-Einheitslandschaft vereinfacht dabei den Bösewichten die hohe Verbreitung ihrer Ransonware, und wieder einmal stellt sich die Frage, ob der hohe Grad der Vernetzung in allen Bereichen des Lebens sinnvoll ist. Die Voraussetzung für die Verbreitung war es, dass der Zielrechner eine Datenfreigabe über das Netzwerk anbietet - standardmäßig so im Windows-Betriebssystem, insbesondere in der Server-Software.

Zugegeben, mit etwas Genugtuung verweisen wir erneut auf die Studie der EU, die den Einsatz von Open Source empfiehlt, unter anderem weil die Codepflege hiermit einfacher und preiswerter wird. Linux-Nutzer könnten sich nun bequem zurücklehnen in dem Bewusstsein „haben wir's nicht schon immer gesagt...", aber auch bei den besten Admins gibt es solche, die den Ruf haben, von Haus aus faul zu sein. Unser heutiger CoreBiz-Artikel berücksichtigt insbesondere diese Zielgruppe: Die CoreBiz-Spezialisten erleichtern den Faulpelzen das Lebens und erklären, warum diese Eigenschaft sogar gut sein kann.

Außerdem berichtet Red Hat über die neueste Version von Gluster Storage und im Witz zum Schluss sehen Sie, was Admins wirklich zum Schwitzen bringt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian