Firmenbrief

18.11.2015

Red Hat stellt OpenShift Enterprise 3.1 und die neue Red Hat Atomic Enterprise Platform vor


Red Hat stellt wichtige Erweiterungen seines umfangreichen Portfolios für die Entwicklung und den Betrieb unternehmensweit einsatzfähiger Applikationen vor, bei denen Linux-Container, OpenShift und die Red Hat Atomic Enterprise Platform zum Einsatz kommen. Immer mehr Unternehmen planen die Einführung Container-basierter Architekturen für den Betrieb geschäftskritischer Applikationen. Die neuen Lösungen von Red Hat ermöglichen den Einsatz von Linux-Containern im Docker-Format zur Erstellung Microservices-basierter Applikationen und zur Modernisierung traditioneller Anwendungen.

Das Lösungsangebot von Red Hat im Überblick:
  • OpenShift Enterprise 3.1 ist die neueste Version von Red Hats Applikationsplattform, um Stateful- und Stateless-Applikationen für Private- und Public-Cloud-Infrastrukturen zu erstellen, zu implementieren und zu betreiben;
  • Die Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview ist eine eigens optimierte Infrastrukturplattform, um unternehmensweite Container zu implementieren, zu betreiben und zu verwalten.

Gemeinsam bieten beide eine umfassende Plattform für den Einsatz traditioneller und Container-basierter Applikationen. Das bedeutet, dass Unternehmen ihre Applikationen nicht eigens für den Betrieb mit Technologien von Red Hat überarbeiten müssen. Sie sind vielmehr in der Lage, eine Vielzahl von Applikationen konsistent in einer sichereren, für Container optimierten Infrastruktur zu entwickeln, zu integrieren, zu implementieren und zu verwalten.

OpenShift Enterprise 3.1

OpenShift Enterprise 3.1 bietet Docker- und Kubernetes-Entwicklern neue Möglichkeiten, erweitert die Middleware-Services für OpenShift und baut die Integration in OpenStack weiter aus. Die neuen und erweiterten Funktionalitäten von OpenShift Enterprise 3.1 auf einen Blick:

  • Das Application-Lifecycle-Management für Container umfasst zusätzliche und aktualisierte Self-Service-Tools für die Entwicklung von Applikationen im Web, mit Hilfe von Befehlszeilen oder integrierten Entwicklungsumgebungen (IDEs). Dazu kommen Möglichkeiten zur automatischen Erstellung von Applikationen, die Jenkins-CI-Integration sowie Funktionalitäten zur automatischen Implementierung und Übergabe von Applikationen in den produktiven Betrieb;
  • Die unternehmensweit einsetzbare Container-Infrastruktur - verfügbar auch als Public Preview der Red Hat Atomic Enterprise Platform - nutzt das aktuelle Docker-Container-Format und die Kubernetes Orchestration Engine; beide bieten eine aktuelle, stabile Umgebung für die Entwicklung Microservices-basierter Applikationen;
  • Weitere Middleware-Services wie Red Hat JBoss Fuse, Red Hat JBoss BRMS und Red Hat JBoss Data Grid lassen sich einfach in die Container-Architektur integrieren. Entwickler sind damit in der Lage, mit den ihnen bekannten und unterstützten Open-Source-Tools rasch und problemlos leicht anpassbare Applikationen zu erstellen, die in hybriden Architekturen eine durchgängige Benutzererfahrung bieten;
  • Leistungsfähige, durch Red Hat CloudForms bereitgestellte Managementfunktionalitäten in den Bereichen Container, Projekte und Benutzer ermöglichen von einem zentralen Ort aus die vollständige Kontrolle über traditionelle, virtualisierte Infrastrukturen sowie Private und Public Clouds;
  • Eine deutlich erweiterte, benutzerfreundliche Web-Konsole ermöglicht eine bessere Überwachung von Applikationen, bietet eine visuelle Transparenz sowie Logging- und Metrik-Funktionalitäten.

Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview

Um Kunden und Partnern einen einfachen Einstieg in die Container-Technologie zu ermöglichen, Feedback einzusammeln und die Beteiligung der Community zu fördern, stellt Red Hat Container-Infrastruktur-Funktionalitäten in Form einer Public Preview der Red Hat Atomic Enterprise Platform bereit. Sie nutzt ein Scale-Out-Cluster, bestehend aus Red Hat Enterprise Linux Atomic Host, dem kompakten, wenig Platz beanspruchenden und für den Container-Einsatz optimierten Betriebssystem von Red Hat, oder Instanzen von Red Hat Enterprise Linux 7 und stellt damit ein unternehmensweit einsetzbares Fundament für den Betrieb Cloud-nativer und traditioneller Applikations-Container bereit.

Die wichtigsten Funktionalitäten der Red Hat Atomic Enterprise Platform auf einen Blick:

  • Das an allgemeinen Standards orientierte Runtime- und Packaging-Format basiert auf Docker und dem Format der Open Container Initiative (https://www.opencontainers.org);
  • Die Orchestrierungs- und Cluster-Services nutzen die Kubernetes-Funktionalitäten zur Steuerung komplexer Multi-Container-Services in einem Host-Cluster;
  • Die durch Open vSwitch bereitgestellten Networking und Storage Plugins ermöglichen den Einsatz skalierbarer Multi-Host-Netzwerklösungen und die persistenten Storage Plugins erlauben den Betrieb von Stateful Services in Containern;
  • Die Registry Services sorgen für eine sichere Speicherung und Verwaltung gemeinsam genutzter Container Images;
  • Die Container-Standards und -Security, wie sie durch das zertifizierte Container-Ecosystem (2) von Red Hat sichergestellt werden, unterstützen Anwender beim Aufbau eines umfassenden, sichereren Modells für die Bereitstellung von Applikations-Containern.


Darüber hinaus unterstützt Red Hat die vollständige Integration von Red Hat Gluster Storage und Red Hat Ceph Storage in OpenShift Enterprise 3.1 sowie die Red Hat Atomic Enterprise Platform Public Preview und stellt damit nahtlose, elastische Speicherkapazitäten für Applikationen oder Microservices, die in Containern laufen, bereit. Durch die Einbindung einer Reihe von Kubernetes Volume Plugins stellt Red Hat Unternehmen feiner abgestufte und flexiblere Funktionalitäten bei der Auswahl des am besten geeigneten Speicherprotokolls für Stateful-Applikations-Container bereit.

OpenShift Enterprise 3.1 und die Public Preview der Red Hat Atomic Enterprise Platform werden Ende November verfügbar sein.

Weitere Informationen zu OpenShift Enterprise gibt es hier, zur Red Hat Atomic Enterprise Platform hier und zu den Container-Lösungen von Red Hat klicken Sie hier.