Firmenbrief

20.05.2015

Flexibler Einsatz in der Cloud mit Red Hats neuer JBoss Enterprise Application Platform


Die neue Version von Red Hats Java EE Application Platform und eine flexiblere Lizenzierung beschleunigen DevOps-Initiativen in On-Premise- und PaaS-Umgebungen wie OpenShift. Nutzer der Plattform, die Java-Anwendungen in hybriden Cloud-Umgebungen einsetzen, profitieren von zusätzlichen Vorteilen.

Unternehmen müssen neue Anwendungen immer schneller verfügbar machen. Zahlreiche Faktoren, darunter starre proprietäre Stacks, unflexible Lizenzierungsmodelle und "kulturelle Silos" in der IT verhindern aber häufig die nötige Agilität. Deshalb führen Unternehmen zunehmend DevOps-Methoden samt ergänzender Technologien ein. Damit brechen sie die Kommunikationssilos ihrer Entwicklungs- und operativen IT-Teams auf und beschleunigen damit die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen. Mit der steigenden Verbreitung von DevOps-Methoden wächst der Bedarf an Technologien, die diese unterstützen und eine produktive Zusammenarbeit von Entwicklern und operativen Teams ermöglichen.

"Obwohl DevOps Menschen (und Kultur) über Tools und Prozesse stellt, wird zur Implementierung dieses Ansatzes Technologie genutzt", meinen Unternehmensberater von Gartner. Als Folge erwartet Gartner große Wachstumschancen für DevOps-Toolsets und geht für das Jahr 2015 von einem Gesamtvolumen von 2,3 Milliarden US-Dollar aus. Die Prognose von Gartner: „Das entspricht einer Zunahme von 21,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2014, in dem das Gesamtvolumen bei 1,9 Milliarden US-Dollar lag. 2016 wird sich DevOps von einer Nischenstrategie, die große Cloud-Provider anwenden, zu einer Mainstream-Strategie entwickeln, die in 25 Prozent der Global-2000-Unternehmen zum Einsatz kommt."

Red Hat hilft Unternehmen dabei, durch mehr Auswahlmöglichkeiten einen größeren Nutzen aus ihrer Technologie zu ziehen. So unterstützt JBoss EAP ein breites Spektrum an Frameworks, Betriebssystemen, Datenbanken, Sicherheitssystemen und Identitätsmanagement-Lösungen von Drittanbietern und erleichtert damit die Integration in vorhandene Infrastrukturen. Eine flexiblere Lizenzierung erweitert nun zusätzlich die Unterstützung für Unternehmen, die JBoss EAP gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse und Anforderungen über mehrere Umgebungen hinweg einsetzen - einschließlich On-Premise, Platform-as-a-Service (PaaS)-Umgebungen oder in hybriden Cloud-Szenarien.

Zu den weiteren Verbesserungen von JBoss EAP 6.4 zählen:

  • Unterstützung für Java-8-Anwendungen und das Java API WebSockets Implementation Protocol JSR 356. Entwickler können dadurch Echtzeit-, Rich-Client- und mobile Applikationen mit weniger Overhead und Komplexität erstellen;
  • eine erweiterte Integration der JBoss-EAP-Konsole und des Kundenportals von Red Hat. Nutzer erhalten direkten Zugriff zum Kundenportal und haben so unter anderem die Möglichkeit, Support zu erhalten, Servicetickets zu eröffnen und zu verwalten sowie die Wissensdatenbank abzurufen;
  • neue Konsolen-Funktionen mit einer aktualisierten Benutzeroberfläche. Die Nutzer können dadurch Log Files leichter einsehen und die Sicherheitskonfigurationen von Anwendungen einfacher verwalten;
  • eine Kerberos-Authentifizierung, die für eine noch größere Anwendungssicherheit sorgt.

JBoss EAP ist eine von wenigen Open-Source-Anwendungs-Plattformen, die Java-EE-Applikationen in PaaS-Umgebungen kommerziell unterstützt. Wird sie auf OpenShift eingesetzt, steht Entwicklern ein voll zertifizierter Java-EE-6-Container ebenso zur Verfügung wie sämtliche Werkzeuge, die sie zum Erstellen, Betreiben und Verwalten eines breiten Spektrums von Java-Anwendungen benötigen. Mit der Kombination aus JBoss EAP und OpenShift Enterprise können Unternehmen sowohl Entwicklung als auch IT-Betrieb verbessern, da sich damit Java-Anwendungen der Enterprise-Klasse in einer optimierten PaaS-Umgebung schneller erstellen lassen.

Weitere Informationen: Zu JBoss EAP 6.4 hier, zum Einstieg in JBoss EAP for xPaaS gibt es hier mehr.