Firmenbrief

20.05.2015

Monitoring mit Check_MK


Die Überwachung der eigenen IT-Infrastruktur ist eine der wichtigsten Aufgaben von Systemadministratoren. Monitoring-Systeme wie bespielsweise Nagios übernehmen dabei die Überwachung der Systeme und liefern wertvolle Informationen wie die Verfügbarkeit von Systemen über einen gewissen Zeitraum oder die Auslastung des Netzwerks. Ein Monitoring-System, das sich hervoragend für die Überwachung einer CoreBiz-Infrastruktur nutzen lässt, ist Check_MK, eine Entwicklung des Münchner Unternehmens Mathias Kettner GmbH.

Check_MK ist eine freie Software, die auf Nagios, Icinga, Shinken oder den eigenen Check_MK Core aufsetzt, dessen Funktionalität erweitert und einen sehr effizienten Ansatz zum Einbinden von Zielsystemen folgt.

In einer komfortablen Web-Oberfläche können neue zu überwachende Systeme hinzugefügt, gruppiert und Checks konfiguriert werden. Ein Agent auf den Zielsystemen sorgt dafür, dass automatisch Dienste erkannt und Prüfvorgänge - so genannte Checks - beispielsweise im Nagios angelegt werden. Durch diese Vorgehensweise kann ein einzelner Host mehrere tausend Systeme mit jeweils dutzenden Checks überwachen, ohne Einbußen bei der Leistung hinnehmen zu müssen.

Wer gleich mehrere Standorte mit einem System überwachen möchte, kann Check_MK auch im Multi-Site-Setup betreiben. Dank einer effizienten Übertragungsart genügt schon eine geringe Bandbreite für den Datenaustausch zwischen den Monitoring-Instanzen.

Check_MK eignet sich besonders gut für große IT-Umgebungen oder all jene, die das Monitoring-System möglichst effizient und automatisiert gestalten möchten. Wer keinen Aufwand beim Hinzufügen von neuen Systemen ins Monitoring in Kauf nehmen möchte, trifft mit Check_MK genau die richtige Wahl.

Neben der Agent-Überwachung sind natürlich auch die Standardmethoden (z. B. check_tcp, ping, check_by_ssh) sowie SNMP verfügbar. Insgesamt können daher alle Systeme überwacht werden, die über eine Netzwerkschnittstelle und eine IP-Adresse verfügen.