Firmenbrief

22.04.2015

Schneller und integrierter Zugriff auf Datenquellen mit Jboss Updates


Mit den neuen Produkterweiterungen von Red Hat nutzen Unternehmen ihre Big-Data-Lösungen noch effektiver: Die ab sofort verfügbaren Updates Red Hat JBoss Data Virtualization 6.1 und Red Hat JBoss Data Grid 6.4 adressieren spezifische Herausforderungen bei der Integration in Big-Data-Umgebungen für schnellere und genauere Anwendungs-Datenfeeds.

Mike Piech, General Manager Middleware bei Red Hat unterstreicht die Bedeutung von Big Data für nahezu alle Unternehmen: "Die Integration von Big Data ist eine komplexe Herausforderung. Die IT muss nicht nur mit einer sich ständig ändernden Datenumgebung fertigwerden. Neue Technologien wie Mobility und das Internet der Dinge verlangen von den vorhandenen Systemen mehr Durchsatz, als diese leisten können. Mit Werkzeugen wie JBoss Data Virtualization und JBoss Data Grid hilft Red Hat Unternehmen dabei, Daten zu vereinheitlichen und zu beschleunigen, damit sie Anwendungen unterstützen können, die responsiv und ,aware' sind."

JBoss Data Virtualization ist eine Lösung für Datenintegration und Datenservices. Mit ihr lassen sich die unterschiedlichsten Quellen vereinen und die richtigen Daten in der richtigen Form zur richtigen Zeit für Anwendungen und Nutzer zur Verfügung stellen. Die neue Version JBoss Data Virtualization 6.1 erweitert dazu die Fähigkeiten der Lösung, gängige Datenquellen wie Hadoop mit relationalen Datenbanken und anderen Datentypen zu integrieren. So baut sie die Unterstützung von JBoss Data Grid als Datenquelle aus und fügt dem Lese- auch einen Schreibzugriff hinzu. Außerdem bietet die Lösung zusätzlich zu den bislang vorhandenen Remote-Cache-Funktionen nun einen eingebetteten Cache-Speicher. Auch das Spektrum der integrierten und unterstützten Datenservices wird durch das Update erweitert, hinzugekommen sind Cloudera Impala, Apache Solr und MariaDB. Darüber hinaus wird die Produktivität durch zahlreiche Verbesserungen an den Entwicklungs- und Bereitstellungs-Funktionen weiter erhöht.

Die hochleistungsfähige In-Memory-Datenbank JBoss Data Grid von Red Hat wird durch eine bi-direktionale Lese- und Schreibintegration in das neue Release 6.1 von JBoss Data Virtualization vollumfänglich unterstützt. Das ermöglicht dem Integrationsdienst, den Library Mode in JBoss Data Grid zu nutzen und die Lösung damit entweder als eingebetteten Cache oder als Remote Cache für eine hochleistungsfähige Echtzeit-Datenintegration einzusetzen. Damit können Unternehmen dynamische und echtzeitbasierte Best-in-Action-Lösungen erstellen. Typische Anwendungsbeispiele dafür sind etwa standortbasierte Dienste für Telekommunikations-Anbieter, Echtzeit-Marketing-Lösungen für E-Commerce-Anwendungen, Social-Media-Analysen für Notfall- und Sicherheitsdienste oder aussagekräftige Monitoring-Lösungen für Energiedienstleister.

Darüber hinaus bietet JBoss Data Grid 6.4 eine Integration in Red Hat JBoss Fuse, wodurch die Nutzer eine verteilte elastische Skalierbarkeit erhalten. Geschäftsrisiken, die durch das Zusammenwirken solcher Dienste mit langsamen traditionellen Datenbanken entstehen, werden minimiert. Außerdem stellt das Update neue Funktionen zur Ermittlung von Änderungen an Cluster-Einträgen bereit, ermöglicht eine automatische "Selbstheilung", wenn ein repliziertes Rechenzentrum wieder online geht, und erhält die Konsistenz während Netzwerk-Partitionierungen aufrecht.

Weitere Informationen über JBoss Data Virtualization finden Sie hier.