Firmenbrief

18.02.2015

CoreBiz Backup - Zuwachs der besonderen Art


Backups von virtuellen Maschinen können schnell den gesamten Speicherplatz des Backup-Systems aufbrauchen. Der CoreBiz Backup-Server sorgt durch den Einsatz von "rdiff-backup" bereits dafür, dass lediglich der Datenzuwachs in der virtuellen Maschine seit dem letzten Backup als zusätzlicher Speicherplatz benötigt wird. Doch bereits das initiale Backup von einer Hand voll virtueller Maschinen mit jeweils mehreren hundert GigaByte können das Backup-System schnell an seine Kapazitätsgrenze bringen und den Speicherplatzbedarf zu einer enormen Kostenstelle anwachsen lassen.

Um das zu vermeiden ist das CoreBiz Entwicklerteam stets auf der Suche nach neuen Ansätzen und intelligenten Lösungen. So wurde vor einigen Wochen "bup" entdeckt, welches alle Wünsche gegenüber einer Backup-Software für virtuelle Maschinen abdeckt.

Die Besonderheiten von "bup" im Überblick:

sehr schnell
direktes Schreiben
Zugriff auf Images über FUSE
Deduplizierung über alle Backups


"bup" benutzt einen "rolling-checksum"-Algorithmus (ähnlich wie rsync) um große Dateien in kleine "Stückchen" (chunks) aufzuteilen. Gleichen sich solche "Stückchen" innerhalb eines Backups oder sogar zwischen mehreren virtuellen Maschinen, so wird dieses nur ein mal abgespeichert. Das führt zu erheblichen Einsparungen beim Speicherplatzbedarf.

Ein Beispiel (initiale Backups):

Windows 2003 Server mit 80G (belegt) zu 37G
Windows 2008 Terminal-Server mit 69G (belegt) zu 20G
weiteren Windows 2008-Terminal-Server mit 65G (belegt) zu 7G
gesamte Größe der virtuellen Maschinen auf dem Backup-Server: 64G (aus 214G)


Weitere Backups dieser Maschinen enthalten maximal die Menge an Daten, die sich seit dem letzten Backup auf den virtuellen Maschinen geändert haben. Maximal bedeutet, dass diese Daten nur dann gesichert werden, wenn sie noch nicht oder nur teilweise von eine vorangegangenen Backup-Lauf gesichert wurden. Verschiebt man Daten zwischen den gesicherten Maschinen und macht ein erneutes Backup, so wird kein weiterer Speicherplatz verbraucht.

Anders als beispielsweise "rdiff-backup" sichert "bup" die Daten direkt in das Backup-Repository. Somit ist kein zusätzlicher freier Speicherplatz während des Backup-Vorgangs notwendig.

Damit bei kaputten Fesplatten-Sektoren keine Daten verloren gehen, bietet "bup" mit Hilfe von "par2"-Redundanz die Möglichkeit bis zu 5% kaputter Daten wiederherzustellen.

Um den Zugriff auf die erstellten Backups zu erleichtern, können "bup"-Repositories mit dem FUSE-Dateisystem eingehängt werden.

Die Integration von "bup" in den CoreBiz Backup-Server läuft bereits und wird vermutlich fester Bestandteil des nächsten CoreBiz Backup-Server Release.