Firmenbrief

17.12.2014

Firmenbrief 109/2014


Liebe Leser,

„Propaganda" - das war vor Kurzem ein zentrales Thema der Kultursendung „aspekte". Anlass hierfür ist das zunehmende Misstrauen der Bürger gegenüber Nachrichtenbeiträgen - offenbar ist es im Internetzeitalter einfacher denn je, Meinungsmache zu betreiben.

Kritisches Hinterfragen von Meldungen jeder Art ist angebracht, das Beispiel der Limux-Migration in München zeigt dies deutlich. Wurde das Projekt unter der Rathausführung von SPD und Grünen-Führung viele Jahre erfolgreich vorangetrieben, so ändert sich dies unter der aktuellen CSU-Spitze. Es ist einfach, den schlagzeilenträchtigen E-Mail-Ausfall vor kurzem der Software anzulasten statt echte Ursachenforschung zu betreiben und womöglich unangenehme Wahrheiten zu finden, die der Verwaltung zu schaffen machen. Beobachtet man die Berichterstattung, werden die Interessen mancher Medien offensichtlich. Die Microsoft-freundliche Plattform WinFuture beispielsweise titelt „Limux-Ende rückt näher: 20.000 Angestellte für Tage ohne E-Mail". Bei  Golem hingegen beschäftigt man sich mehr mit den Hintergründen für den Ausfall und sieht „IT-Angestellte ohne politischen Rückhalt".

Sich umfassend aus verschiedenen Quellen zu informieren macht das Internet definitiv einfacher - und so informieren wir Sie heute wieder über Neues rund um Open Source Software. Im Witz zum Schluss gibt es Absurditäten zum Thema Meinungsmache, wir haben aber auch noch ein kleines weihnachtliches Video für Sie.

Das Team der LIS-LinuxLand wünscht Ihnen eine friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein glückliches Jahr 2015!

Ihre

Sophie Bulian