Firmenbrief

20.08.2014

Corebiz Backup 5.0


Der Corebiz Backup-Server ist jetzt etwa ein Jahr alt. Über die letzten Monate wurde er ständig weiterentwickelt und hat neue Funktionalitäten sowie wichtige Updates bekommen. Bevor wir zu den Details der Neuerungen kommen, noch einmal die Grundfunktionen und Besonderheiten im Überblick:

Mit dem Corebiz Backup-Server werden Backups inkrementell - trotzdem mit allen Vorteilen eines Full-Backups - und somit platzsparend mit Hilfe des bewährten Tools rsync abgelegt. Rsync legt einen 1:1-Verzeichnisbaum an und sorgt mit Hardlinks für minimalen Platzbedarf, so dass tägliche Full-Backups im Wesentlichen nur so viel Speicher entsprechend dem Zuwachs an täglichem Datenvolumen benötigen. Mit Hilfe der Hardlink-Technik wird Deduplikation über die einzelnen Backup-Generationen erreicht.

Rdiff-backup legt die Backups, anders als rsync, automatisch in einem FileSystem-artigen Container ab, in dem lediglich die Änderungen zum jeweils letzten Backup vorhanden sind. Durch die direkte Integration von rdiff-backup ist es möglich inkrementelle Image-Backups von LVM-Partitionen zu realisieren. Hierbei werden lediglich die geänderten Bytes gesichert. Für die Sicherung von LVM-Snapshots müssen virtuelle Maschinen nicht mehr heruntergefahren werden, was insbesondere in Kombination mit der Corebiz Virtual Server Base (VSB) zum Tragen kommt.

CoreBiz Backup-Server unterstützt parallele Backups. Der Administrator kann frei entscheiden, welche Sicherungen parallel laufen sollen bzw. dürfen und welche nacheinander.

Damit im Desaster-Fall auch alle notwendigen Daten für eine Wiederherstellung vorhanden sind, kann CoreBiz Backup-Server bei Bedarf Systeminformationen, wie z.B. die Partitionstabelle, auf dem Backup-Server ablegen.

Nun die wichtigsten Neuerungen des Corebiz Backup-Servers auf einen Blick:

 

  • Verteilen des Corebiz Backup-Server SSH Public Keys des Corebiz Backup-Servers auf die zu sichernden Maschinen
  • Aufnehmen der SSH Host Keys der zu sichernden Maschinen in die „known Hosts"-Datei auf dem Corebiz Backup-Server
  • Ein Simulationslauf gibt die exakten Informationen über die in die aktuellen Einstellungen (u. a. zur Ausdünnung) fallenden Backups und das verwendete rsync-/rdiff-Kommanod aus


Zusätzlich ist die Entwicklung des Snapin für die neue webbasierte Corebiz Management Console 2 (CMC2) für die bequeme Konfiguration über den Browser fertig gestellt. Über das Backup-Snapin können die einzelnen Sicherungen aller Corebiz Backup-Server verwaltet und konfiguriert werden [Abb. 1]. Es existieren Vorlagen für Backups von virtuellen Maschinen, Samba-Shares und Komplett-Backups von Linux [Abb. 2] Maschinen.

Abb. 1: CMC Backup-Snapin Overview ("cmc_backup_overview.png")

Abb. 2: CMC Backup-Snapin Linux-Backup ("cmc_backup_linuxbak.png")

Für die weitere Zukunft des Corebiz Backup-Server sind viele weitere Funktionalitäten, wie z. B. Backup von qcow2-Images oder Sicherung von verschlüsselten Partitionen und Festplatten in Planung.

Der CoreBiz Backup-Server und das Corebiz Backup-CMC-Snapin sind auch als auf RedHat Enterprise Linux (RHEL) basierende Varianten, als „RedBiz Backup-Server" und Redbiz Backup-RMC-Snapin verfügbar.

Die Vorbereitungen für den Backup-Server auf Basis von Ubuntu 14.04 laufen bereits, Ende des Jahres ist die Freigabe geplant.