Firmenbrief

16.07.2014

Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 verfügbar


Red Hat erweitert den Support Lifecycle der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform. Sie bietet zusätzliche Features für eine vereinfachte OpenStack-Einführung in Unternehmen und unterstützt die Integration in eine vorhandene VMware-Infrastruktur.

Red Hat liefert ab sofort Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 aus und damit das dritte Enterprise Release von Red Hats OpenStack-Lösungen. Zielgruppen sind erfahrene Cloud-User, Telekommunikationsunternehmen, Internet Service Provider und Public Cloud Hosting Provider, die mit Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 das Fundament ihrer Lösungen errichten.

Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 stellt auf Basis von Red Hat Enterprise Linux – sowie entwickelt mit und integriert in Red Hats OpenStack-Technologien – eine leistungsstarke Cloud-Plattform bereit. Sie bietet IT-Organisationen die Agilität, um schnell neue Anforderungen umsetzen zu können, ohne dass darunter Verfügbarkeit, Sicherheit oder Performance leiden.

Die Version 5 von Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform basiert auf der OpenStack-Version Icehouse und enthält eine Reihe neuer Features. Sie vereinfachen den Einsatz von OpenStack in den Datacentern von Unternehmen und steigern die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Cloud-Plattform. Die wichtigsten Neuerungen von Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 im Überblick:

* Ein dreijähriger Support Lifecycle bietet die Stabilität und den Support, wie sie Enterprise-Cloud-Umgebungen benötigen. Unterstützt durch das vielfach ausgezeichnete Global Support Services Team von Red Hat und das weltweit größte, zertifizierte OpenStack-Ecosystem mit mehr als 250 Partnern sowie hunderten von zertifizierten Software-, Hardware- und Service-Partnern erhalten Kunden eine umfassende Unterstützung für ihre Produktionsumgebungen.

* Die Integration in VMware-Infrastrukturen umfasst Virtualisierung, Management, Networking und Storage. Kunden können vorhandene VMware-vSphere-Ressourcen zur Virtualisierung von OpenStack Compute (Nova) Nodes verwenden, nahtlos verwaltet mit dem OpenStack Dashboard (Horizon). Zusätzlich unterstützt Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 das VMware NSX Plugin für OpenStack Networking (Neutron) und das VMware Virtual Machine Disk (VMDK) Plugin für OpenStack Block Storage (Cinder).

* Durch die Einrichtung von Servergruppen können Workloads in einer OpenStack Cloud optimal platziert werden. Dies erhöht die Ausfallsicherheit verteilter Applikationen, senkt die Latenzzeiten und bewirkt eine höhere Performance bei komplexen Applikationen.

* Mit einem para-virtualisierten Zufallsgenerator, als Erweiterung zu Red Hat Enterprise Linux 7, erhalten Kryptografieroutinen in Gast-Applikationen einen Zugriff auf eine verbesserte und leistungsfähigere Verschlüsselung. Damit erfüllt Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform spezifische Kryptografie-Anforderungen in den USA und Großbritannien.

* Die neue modulare Plugin-Architektur von Neutron vereinfacht die Erweiterung und verbessert die Interoperabilität von OpenStack-Implementierungen. Unternehmen mit heterogenen Netzwerkumgebungen können diese einfacher als bisher gemeinsam mit OpenStack-Umgebungen kombinieren.

Darüber hinaus enthält Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 ein Technology Preview des OpenStack Data Processing Service (Sahara), der eine schnellere Bereitstellung und eine einfachere Verwaltung von Hadoop-Clustern zusammen mit OpenStack ermöglicht. Unternehmen nutzen Hadoop, um sehr große Datenmengen zu speichern und zu analysieren. Kombiniert mit Sahara entsteht eine leistungsfähige Plattform für die schnelle Erstellung und Inbetriebnahme von datengetriebenen Applikationen in einer Open Hybrid Cloud.

Verfügbarkeit

Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 mit Red Hat Enterprise Linux 7 als Basis ist ab sofort weltweit erhältlich. In Kürze soll auch eine Version von Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform 5 folgen, die Red Hat Enterprise Linux 6 unterstützt.