Firmenbrief

16.07.2014

Zarafa - Outlook 2013 Kompatibilität weiter gesteigert


Zarafa ist durch die Verwendung von MAPI als Datenmodell prädestiniert für die Verwendung mit Microsoft Outlook. Auch wenn Zarafa ein eigenes Protokoll nutzt, um Outlook anzubinden, können alle (nicht vom Protokoll abhängigen) Funktionalitäten genutzt werden.

In der Vergangenheit (Outlook 2000-2007) war ein Outlook-Update für Zarafakunden völlig problemlos und sofort nutzbar. Einfach neues Outlook aufspielen, altes Profil weiternutzen - und weiterarbeiten. Mit Outlook 2010 hat Microsoft nicht nur Ribbons als neues Menü eingeführt, auch wurden intern einige API Änderungen vorgenommen. Nach einem Update mussten Zarafa Benutzer erfahren, das eine Handvoll Funktionen nicht mehr oder zumindest nicht wie gewünscht funktionierten. In den Zarafa-Client wurde ein Compat-Paket integriert, welches die API Änderungen nachvollzog und je nach verwendeter Outlook-Version die Funktionen wieder zur Verfügung stellt.

Die nächste Stufe an Änderungen (Click-to-Run Versionen) kündigte sich in 2010 schon an, wurde mit Outlook 2013 Realität. Die mit 2013 gekommenen API Änderungen konnten durch ein erweitertes Compat Paket genutzt werden.

Click-to-Run (C2R) bedeutet, dass Teile des Programms aus dem Internet gestreamt werden. Für den Endkunden hat es den Vorteil, dass Updates sofort zur Verfügung stehen. Weiterhin ist die Einrichtung viel einfacher. Genau dies ist aber für Zarafa-Nutzer ein Problem, da für Microsoft fremde Profile nicht genutzt werden können. Bei Outlook 2010 gab es noch die Möglichkeit mit einer Click-to-Run Lizenz eine „normale" Version zu nutzen. Dieses Recht gibt es bei Outlook 2013 nicht mehr. Microsoft hat die C2R Verbreitung forciert, indem alle Home&Business Editionen und auch die sehr kostengünstig angebotenen Office365 Office-Pakete immer eine C2R Version sind.

Als einziger alternativer Groupware-Anbieter ist Zarafa seit der Version 7.1.10 in der Lage alle C2R Versionen zu unterstützen. Damit ist es nun unerheblich, welche Version von Outlook zum Einsatz kommt.

Das Compat-Paket, welches immer noch Bestandteil des Zarafa-Client ist, hatte in der Vergangenheit bei Microsoft Updates einen weiteren Nachteil. Wenn diese mit größeren Änderungen ausgeliefert wurden, hatten Anwender das Problem, dass der Zarafa-Client einige Features nicht richtig bereitstellen konnte. Zarafa 7.1.10 und der dazugehörige aktuelle Zarafa-Client löst diese Aufgabe nun mit einem „Magic Autoupdater". Dieser Autoupdate bewirkt, das das Compat Paket bei Outlook-Veränderungen erkennt, an welche Stelle die Einsprungpunkte verschoben wurden und kann so automatisch auf die Veränderung reagieren.

Aber nicht nur die Outlookanbindung ist verbessert, auch die Weiterentwicklung der Zarafa WebApp schreitet voran. In der aktuell vorliegenden Version 1.6 wurde u. a. die Usability verbessert, beispielsweise mit einem neuen und deutlich komfortableren HTML Editor.

Noch größere Neuerungen kommen in der WebApp 2.0, die mit Zarafa 7.2.0 voraussichtlich Mitte bis Ende des dritten Quartals 2014 erscheinen wird. Dazu gehört unter anderem eine ordnerübergreifende Suche sowie die Dateispeicherintegration und vieles mehr.