Firmenbrief

18.12.2013

Neu in CoreBiz: apt-cacher - klein, aber fein


Der Softwaremanager (SMG) des CoreBiz BAS 5.0 wurde kürzlich um eine kleine, aber nützliche Komponente erweitert: Das Paket "apt-cacher" erlaubt es dem Softwaremanager Debian-Pakete auf dem Base-System zwischenzuspeichern und an Systeme im lokalen Netz zu verteilen. Der offensichtlichste Vorteil dabei ist sicherlich, dass Debian-Pakete zum Beispiel bei Security-Updates nicht von jedem System einzeln heruntergeladen werden müssen. Da dies zentral erledigt wird, lassen sich dadurch je nach Anzahl der Systeme große Datenmengen beim Herunterladen einsparen. Besonders profitieren Anwender, die eine Vielzahl gleichartiger Systeme (zum Beispiel CoreBiz Clients) betreiben und dabei eine relativ langsame Internetverbindung haben.

Technisch arbeitet der apt-cacher folgendermaßen: Wird von einem System ein Paket angefragt, prüft apt-cacher ob das Paket bereits im lokalen Zwischenspeicher existiert. Ist das der Fall, kann das Paket direkt an das anfragende System geschickt werden. Falls es noch nicht im Cache existiert, wird es heruntergeladen, im Cache gespeichert und dabei gleichzeitig an das anfragende System gestreamt.

Durch die CoreBiz-Integration wird apt-cacher bereits sinnvoll vorkonfiguriert und kann mit beliebigen CoreBiz-Versionen umgehen. Das heißt, dass mit einem CoreBiz BAS 5.0 zum Beispiel auch Pakete für CoreBiz 4.0 Systeme zwischengespeichert werden können. Auch mit verschiedenen Architekturen (32bit, 64bit) kann apt-cacher umgehen. Auf Systemen, die diesen Service nutzen sollen, muss lediglich die Datei /etc/apt/sources.list angepasst werden. CoreBiz-Systeme werden in der Regel auch hier bereits richtig vorkonfiguriert. Weiterhin kann man die apt-cacher-Konfiguration um Debian- oder Ubuntu-Repositories oder auch um beliebige andere Repositories mit Debian-Paketen erweitern. Dadurch können auch Nicht-CoreBiz-Systeme von diesem Service profitieren.