Firmenbrief

20.11.2013

Tipps vom LIS-Service: Serverüberwachung mit „nmon"


Frage an den Service:

Was bringt mir das Tool „nmon"?

Antwort vom LIS-Service:

Bei der Server-Überwachung ist es hilfreich einen Systemmonitor parat zu haben, der die Auslastung von CPU, Speicher, Swap-Disk und Festplatte anzeigt. Damit die Überwachung über eine SSH-Verbindung funktioniert, ist hier ein Tool für die Eingabeaufforderung gefragt. Ein Kommandozeilenprogramm, das bescheiden in seinen Anforderungen ist ohne dabei allzu minimalistisch zu sein, ist Nigels Performance Monitor, kurz: nmon.


Dem Programm gelingt das Kunststück, mit den einfachen Mitteln des textbasierten Terminals die Leistungsdaten von Prozessor, Speicher, Festplatte, Netzwerk und anderen Systemkomponenten übersichtlich zu visualisieren. Das Programm ist seit 2009 als Open Source von IBM freigegeben.

Wer einen Server mit Debian, Ubuntu oder einem Abkömmling dieser Linux-Distributionen betreibt, kommt recht unkompliziert in den Genuss von nmon. Es ist schnell über den Paketmanager installiert, da es bereits Teil des Standardinventars ist. Die Installation gelingt in der Eingabeaufforderung als root oder mit vorangestelltem sudo mittels: apt-get install nmon.