Firmenbrief

16.10.2013

Red Hat Satellite 5.6 verfügbar


Red Hat liefert ab sofort die neue Version 5.6 seiner Systemmanagementplattform Red Hat Satellite aus. Diese zeichnet sich unter anderem durch Erweiterungen in den Bereichen Flexibilität, Reporting und Content-Management aus.

Als Folge zunehmender Virtualisierung und des Übergangs zu Cloud Computing werden die Anforderungen an das Systemmanagement immer komplexer. Red Hat Satellite unterstützt Unternehmen mit Funktionen für System-Provisioning, Patch- und Konfigurations-Management sowie Monitoring bei der Bewältigung dieser Komplexität und beim weiteren Ausbau ihrer Systemlandschaft. Eine aktuelle, von Red Hat geförderte IDC-Studie kommt zum Ergebnis, dass die Zahl der pro Administrator betreuten Linux-Server von zuvor 28 auf 60 nach der Einführung von Red Hat Satellite gesteigert werden konnte - und dies bei einer gleichzeitigen Senkung der jährlichen IT-Infrastrukturkosten um 304.000 US-Dollar. 

Die neue Version von Red Hat Satellite unterstützt Unternehmen mit vielfältigen Optionen wie erweiterten Reporting- und Trouble-Shooting-Tools, einer höheren Flexibilität, Skalierbarkeit sowie Verfügbarkeit und zusätzlichen Content-Management- und Synchronisationsfeatures. Gleichzeitig wird es noch einfacher, die Linux-Infrastruktur zu verwalten.

Die wichtigsten neuen Funktionen von Red Hat Satellite 5.6:
  • Erweitertes Subskriptions- und System-Reporting: Red Hat Satellite 5.6 bietet unterschiedlich detaillierte Reportingmöglichkeiten, die vorhandene Subskriptionsansichten mit neuen Funktionen hinsichtlich Subskriptionsnutzung und Hardwaredetails kombinieren.
  • Service-Analysen von Clients: Red Hat Satellite 5.6 unterstützt mit seinem Client-seitigen Automatic Bug Reporting Tool (ABRT) die zusammenfassende Darstellung von Fehlern und ermöglicht so eine zentrale Analyse umfangreicher Informationen zum Zeitpunkt eines Crashes von Applikationen bei Clients.
  • Inter-Satellite-Sync (ISS)-Content-Management und Trust Refinement: Mit ISS kann eine Satellite-Instanz von einer anderen Informationen abrufen. Bei der Synchronisation können Administratoren unterschiedlich abgestufte Channel-, Repository- oder unternehmensweit geltende Zugriffsrechte vergeben.
  • Hot-Backups für Red Hat Satellite: Als embedded Backend-Datenbank kommt statt Oracle jetzt PostgreSQL zum Einsatz; diese Lösung ermöglicht eine Datensicherung im laufenden Betrieb.
  • Automatische Provisionierung von Umgebungen ohne Preboot eXecution Environment (PXE): Mit Hilfe von Cobbler, einer Software zur Provisionierung von Betriebssystemumgebungen, unterstützt Red Hat Satellite die ISO-kompatible Installation von Linux-Servern ohne PXE.
  • Skalierbarkeit von Red Hat Satellite: Ab sofort bietet Red Hat Satellite eine Installationsoption, um die eingebettete Administrationsdatenbank auf einem getrennten Linux-Server einzurichten; das Ergebnis ist eine deutliche Steigerung der Skalierbarkeit, ohne dass zusätzliche Datenbankadministratoren nötig sind.
  • Auswahl unter administrierten Datenbanken: Mit der Version 5.6 von Red Hat Satellite erhalten Unternehmen die Auswahl, ob sie PostgreSQL oder Oracle als externe Administrationsdatenbank einsetzen wollen, falls eine administrierbare Datenbank benötigt wird.


Bryan Che, General Manager Cloud bei Red Hat, meint dazu: "Automation, standardisierte Betriebsumgebungen und Flexibilität bilden die Schlüsselfaktoren, wenn Unternehmen Cloud Computing einführen wollen. Mit Red Hat Satellite können Administratoren Dutzende, Hunderte oder gar Tausende von Servern, die unter Red Hat Enterprise Linux laufen, komfortabel verwalten und verschaffen sich damit Freiräume für wichtige strategische IT-Projekte."

Eine Live-Demo von Red Hat Satellite gibt es hier. Oder fordern Sie einfach weitere Informationen per Mail bei den Fachleuten von LIS/Linuxland - wir beraten Sie gerne.