Firmenbrief

20.02.2013

Zarafa mobil mit dem Browser nutzen


Ein großer Pluspunkt der Open-Source-Groupware Zarafa ist die Möglichkeit, auch mit Outlook auf die Daten der Software zuzugreifen. Dank des rasanten Siegeszugs der Smartphones ändert sich die Arbeitsweise, zudem wird das Arbeiten im Browser immer beliebter. Was vor wenigen Jahren noch als undenkbar und umständlich abgetan wurde, wird zur echten Alternative für klassischen Desktop Clients.

Nutzern der OpenSource Groupware Zarafa ist WebAccess schon länger ein Begriff. Das inzwischen „alte" Webfrontend ist sowohl vom Bedienkonzept wie auch vom Look & Feel dem seinerzeit marktbeherrschenden Outlook sehr nah und erleichterte damit Endanwendern den schnellen Um- oder Einstieg. Der Zarafa WebAccess ist eine klassische Browseranwendung mit allen Vor- und Nachteilen wie schnellem Zugriff, aber gelegentlich mangelhafter Interaktion zwischen Programm und Nutzer.

Mit neuen Webtechnologien wie HTML 5 sind Web-Applikationen inzwischen ähnlich komfortabel wie Desktop-Applikationen. Das war unter anderen ein Grund für die Neuentwicklung eines Webfrontend für Zarafa. Dank ExtJS bietet die neue Zarafa WebApp eine bessere Browser-Kompatibilität, direkte Rückmeldung bei Interaktionen, neue Ansichten wie mehrere Kalender nebeneinander oder überlappend sowie ein Plugin-Framework. Das Bedienkonzept und das Look & Feel hat sich dabei vom klassischen Outlook entfernt. Es wurde ergonomischen Gesichtspunkten angepasst und vereint die Vorteile vieler bekannter Webfrontends.

Die WebApp gibt es seit Mitte 2012, wird aber seither ständig um weitere Funktionalitäten erweitert, aktuell in der Version 1.3. Was hat sich genau in der Bedienung geändert? Hier eine kurze stichpunktartige Auflistung:

 

  • Keine PopUp Fenster: Zarafa WebApp verwendet das Tab-Konzept, um mehrere Informationen gleichzeitig anzuzeigen.
  • Keine statische Funktionsmenüleiste: Häufig verwendete Funktionen wie  Antworten auf oder Weiterleiten von E-Mails sind nicht mehr ganz oben in der Menüleiste, sondern da, wo sich die Augen befinden - direkt in der angezeigten E-Mail.
  • Mehrere Kalender auf einen Blick: Farbig markiert, überlappend oder nebeneinander. Damit wird der Multi-User Kalender des Zarafa WebAccess überflüssig.
  • Heute-Ansicht: Die gewohnte Heute Ansicht mit Anzahl der ungelesen E-Mails, aktuell anstehenden Terminen, Aufgaben usw. wurde mit Plugins erweitert. Der Anwender kann nun seine Heute Ansicht personalisieren. Es stehen unter anderem. Plugins für ungelesene E-Mails, Termine des aktuellen Tages, Aufgaben usw. zur Verfügung.

Neben dem veränderten Bedienkonzept ist auch die schon erwähnte Plugin-Infrastruktur nicht nur technologisch neu, sondern bringt dem Endanwender auch viele Vorteile. Funktionalitäten wie Chat, Anwesenheitsansicht und Video-/Webkonferenzen sind über WebApp-Plugins verfügbar. Über das Chat-Plugin bekommt der Anwender die Anwesenheitsübersicht, er kann aber auch über einen Jabber Server unternehmensweit chatten. Mit dem schon aus dem Webaccess bekannten Spreed-Plugin kann der Nutzer auf Knopfdruck eine Webkonferenz starten - für bis zu drei Teilnehmer völlig kostenfrei. Wer mehr braucht, kann über dies mit optional über kostenpflichte Abos verwirklichen.

Das macht die Zarafa WebApp zur universellen Kommunikationsplattform.

Natürlich gibt es eine Reihe weiterer Plugins, beispielsweise um das Open-Source-CRM SugarCRM anzubinden oder einen Dropbox-Account zu integrieren. Das Team der LIS-Linuxland GmbH informiert Sie gern über alle Möglichkeiten.