Firmenbrief

21.11.2012

Firmenbrief 84/2012


Liebe Leser,

51 Prozent der Amerikaner glauben, Cloud Computing hätte tatsächlich etwas mit Wolken zu tun, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage  im Auftrag von Hersteller Citrix. Das ist kein Grund für Überheblichkeit - hätten wir nicht wieder einmal einfach den Englischen Begriff übernommen, könnte das Ergebnis im deutschen Sprachraum vielleicht ähnlich ausfallen. Wenn deutsche Unternehmen ihre Nutzer "Willkommen in der Cloud" heißen, fragt sich bestimmt so mancher heimlich, wo er da eigentlich gelandet ist oder nach Willen der Unternehmen hingehen soll.

Amüsant sind einige Aussagen der Studie durchaus. Tatsächlich scheinen viele zu glauben, Cloud Computing könne vom Wetter beeinflusst werden und beispielsweise Herbststürme würden irgendwie die Datenhaltung behindern. Allerdings waren 59 Prozent der Meinung, Cloud Computing sei der „Arbeitsplatz der Zukunft" und empfehlen anderen, die Technologie zu nutzen.  Ebenso gaben 54 Prozent der Befragten an, dass sie selbst noch nie Cloud Computing genutzt hätten. Jedoch werden heute rund 95 Prozent der Aktivitäten am Computer über die Cloud abgewickelt: via Facebook, Online-Banking oder Online-Spiele, um nur einige zu nennen.

Ähnlich ist das wohl mit dem Wissen der Allgemeinheit um Linux und Open Source bestellt. Wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis fragen, wer bereits mit Linux und Open Source arbeitet, wird wohl eine Mehrheit angeben, dies noch nie getan zu haben. Aber auch hier sprechen aktuelle Zahlen eine andere Sprache: Bereits im April 2012 hatte der freie Webserver Apache einen Marktanteil von mehr als 65 Prozent und auf Mobilgeräten hat das Linux-basierte Android 67 Prozent der Anwender in Europa überzeugt .

In unserem heutigen Linux-Firmenbrief bemühen wir uns weiter, Wissenslücken zu Open Source und aktuellen Cloud-Technologien zu schließen. Und über die Wolken begeben wir uns mit unserem Witz zum Schluß.

Um unseren Fachbereich stetig zu erweitern und unsere Schwesterfirma die Linuxland GmbH mit einzubauen werden wir Sie zukünftig auch über Produkte von Red Hat und Novell informieren. Sollten Sie diesen Themen nicht interessieren, steht Ihnen natürlich frei, unseren Newsletter abzubestellen. Allerdings werden wir nach wie vor interessante Artikel über CoreBiz oder allgemeine Studien über OpenSource und Linux liefern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian