Firmenbrief

19.09.2012

Tipps vom LIS-Service: Heute: Paketverwaltung mit Ubuntu


Frage an den Service:

Auf meinem neuen Rechner habe ich ein Ubuntu Linux, und jetzt hab ich gehört, dass mit dem Betriebssystem viele Programme laufen. Wie geht das?


Antwort von dem LIS-Service:

Das ist richtig, die Softwareauswahl mit Ubuntu und anderen Linux-Distributionen ist enorm. Bei Linux ist es üblich, Software nicht einzeln von Webseiten verschiedener Medien wie beispielsweise chip.de herunterzuladen oder käuflich auf CD zu erwerben. Stattdessen wird eine sehr große Anzahl kostenloser Open-Source-Programme im Internet bereitgestellt, die von den einzelnen Linuxdistributionen in Pakete umgewandelt werden.

Diese Software-Pakete wurden von Entwicklern für die jeweilige Distribution angepasst und enthalten die gewünschten Anwendungen. Die Paketverwaltung von Ubuntu basiert auf dem gleichen System wie die von Debian GNU/Linux, aus dem heraus Ubuntu entstanden ist. Deshalb verwendet die Paktverwaltung Dateien mit der Endung .deb hinter dem Paketnamen.

Dabei werden die Pakete bzw. Programme bei der Installation von einem zentralen Internetserver, der etwa 30.000 Pakete beinhaltet, bezogen und auf den eigenen Rechner aufgespielt. Erfordert die Software zusätzliche Bibliotheken oder andere Programme zum Funktionieren, werden diese automatisch von der Paketverwaltung mit installiert.

Es gibt mehrere Wege, unter Ubuntu neue Software zu installieren. Besonders einfach für Anwender ist es, neue Programme über die graphische Benutzeroberfläche, abgekürzt: GUI, zu installieren. Bei den meisten Ubuntu-Distributionen sind jedoch schon viele hunderte kleinere und größere Pakete installiert, vom Browser über E-Mail-Programme bis hin zu Graphik-, Multimedia und Office-Software.