Firmenbrief

16.05.2012

Clever mobil: RoamingSync mit CoreBiz


Zentrale Datenhaltung clever kombiniert mit lokal gespeicherten Daten - das bietet Roaming Sync, für CoreBiz-Clientsysteme bereits mit CoreBiz 3.1 im Einsatz. Inspiriert von Microsofts Roaming Profiles kombiniert RoamingSync das Beste aus Performance, Mobilität und Datensicherheit.

Vor CoreBiz 3.1 gab es nur die Möglichkeit, das komplette Profil per NFS einzubinden, wenn man eine zentrale Datenhaltung erreichen wollte. Mit RoamingSync ist nun beides möglich, eine zentrale Datenhaltung kombiniert mit lokal gespeicherte Daten. Die Clients werden somit merklich schneller, da nicht mehr bei jedem Einlese- oder Speichervorgang die Daten über das Netzwerk geschickt werden müssen.

Das gesamte Profil liegt auf dem Server, so ist Datensicherheit durch zentrale Backups gewährleistet. Weil die Profildaten bei Bedarf synchronisiert werden, ist der Anwender mobil. Jeder Benutzer kann einfach den Rechner wechseln, manuelle Eingriffe sind nicht nötig.

Eine CoreBiz-Spezialität ist, das die Profildaten aufgeteilt werden. Alle "echten" Daten, also Dokumente, Bilder und ähnliches, werden auf dem Server getrennt von den Konfigurationsdaten gespeichert. Die Konfigurationsdateien werden nochmal unterteilt und zwar nach der Clientversion. Dadurch ist es möglich, mit unterschiedlichen Clientversionen (beispielsweise CoreBiz 3.2 und CoreBiz Client 11) zu arbeiten, ohne dass diese sich untereinander stören oder gar Einstellungen löschen.

Auch wird nicht alles kopiert, bestimmte temporäre Daten werden ignoriert. Deren Fehlen stört den normalen Betrieb nicht. Dies trifft zum Beispiel auf Cache-Dateien von Firefox zu oder auch IMAP-Caches von Mailprogrammen. Diese Filter können durch den Benutzer erweitert werden, wenn Daten nicht synchronisiert werden sollen, wie beispielsweise die private MP3-Sammlung.

Im Detail geschieht das durch ein in den Login- und Logout-Prozess eingebettetes Script, das sich einige Stati merkt und entsprechend mit der Benutzerin interagiert. Hier zeigt sich auch die Stärke gegenüber anderen Lösungen. RoamingSync fragt im Zweifelsfall den Benutzer, was zu tun ist, bevor Daten überschrieben werden. Als Beispiel: Es gab einen Stromausfall, der Client ist dabei abgestürzt und es wurde keine Synchronisation zum Server durchgeführt. RoamingSync bemerkt das und fragt beim nächsten Login nach, ob synchronisiert werden soll. Der Benutzer verneint das und verliert dadurch keine Daten. Beim nächsten regulären Logout wird der Normalzustand wieder hergestellt - Problem gelöst.

RoamingSync bemerkt außerdem, ob der Rechner eine direkte Verbindung zum Server hat - bei mobilen Systemen durchaus nicht selbstverständlich. Anstatt über eine potentiell langsame UMTS-Verbindung Gigabytes an Daten zu kopieren, entscheidet der Anwender, was zu tun ist. Gleiches gilt, wenn ein Benutzer an verschiedenen Rechnern arbeitet. RoamingSync erkennt auch das und läßt den Anwender entscheiden, wie er damit umgehen will.

In der aktuellen Version haben die Entwickler RoamingSync weiter verbessert: Der Login-Prozess wurde so umgestaltet, dass nur bei tatsächlichen Änderungen seit dem letzten Logout geprüft wird, ob Daten synchronisiert werden müssen. Das spart Zeit, insbesondere bei größeren Profilen. Das System prüft hierbei, von wo der letzte Logout durchgeführt wurde und ob dieser erfolgreich war. Loggt sich der Benutzer am gleichen System wieder ein, dann ist die Version des Profils auf dem Server identisch mit der lokalen Kopie. Eine gesonderte Prüfung ist daher nicht notwendig und der Login wird regulär fortgeführt. Das Login wird so erheblich schneller, das Netzwerk wird entlastet.

Damit die Datensicherheit gewährleistet ist, wird beim Logout weiterhin alles auf den Server gespeichert. Da der Anwender sich meist am Ende des Arbeitstages ausloggt, gibt es keine unnötige Wartezeit beim Herunterfahren des Clients.

Eine weitere Verbesserung ist ein Schutz vor doppelten Logins. Wenn RoamingSync erkennt, dass der Benutzer bereits eingeloggt ist, wird ebenfalls nicht mehr synchronisiert. Dieser Spezialfall ist vor allem für Anwender interessant, die SSH verwenden.

Für Techniker ist das verbesserte und erweiterte Fehlerlogging interessant. Wenn beim Kopieren Fehler auftreten, werden diese separat geloggt und der Benutzer darüber informiert. Da solche Fehler gravierend sein und den Eingriff des Benutzers erfordern können, blendet sich der Hinweis darauf nicht automatisch aus. Der Benutzer muss die Fehlermeldung aktiv bestätigen.

Im Gegensatz hierzu verschwinden andere Popups, die auf weniger kritische Probleme hinweisen, nach fünf Sekunden von alleine. Beispielsweise ist es für RoamingSync unproblematisch, wenn der Synchronisationsserver temporär nicht erreichbar ist.

Möchten Sie mehr über den Einsatz von RoamingSync oder CoreBiz im Unternehmenseinsatz erfahren? Wir freuen uns über Ihren Anruf unter 089 / 99 34 14-0 oder eine Mail an info@linux-ag.com!