Firmenbrief

21.12.2011

Kosten senken bei EIZO Display Technologies mit Zarafa Groupware


Die Eizo Display Technologies GmbH mit Sitz in Karlsruhe bietet eine breite Palette von Monitorlösungen für den medizinischen Bereich. Im Jahr 2011 stand das Unternehmen vor der Aufgabe, die bis dahin benutzte Microsoft-Infrastruktur durch eine ebenso leistungsfähige, aber deutlich kostengünstigere Infrastruktur aus Open-Source-Produkten abzulösen.

Im Markt durchsetzen konnten sich die EIZO Medizin-Monitore dank ihrer kompromisslos exakten und stabilen Bilddarstellung. Eingesetzt werden die Monitore in Krankenhäusern auf der ganzen Welt. Wichtig für die Kunden ist zugleich, dass die Monitore die Effizienz in der Patientenbetreuung verbessern, indem die Umstellung zu komplett filmfreien Systemen gelingt. Für das international agierende Unternehmen mit Kunden in der ganzen Welt ist eine funktionierende Groupware daher ein wesentlicher Baustein ihrer IT-Landschaft.

Ausgangssituation

Eine CoreBiz Linux-Umgebung der LIS löste die Windows-Server ab, die Interoperabilität der Open-Source-Welt mit den Windows-Anwendungen blieb gewährleistet. Nun sollte im Zuge der Umstellung unter anderem Microsoft Exchange durch eine neue Groupware ersetzt werden. Auf der Suche und bei der Auswahl einer passenden Lösung, die neben einem geringen Administrationsaufwand auch eine ausgereifte Outlook-Unterstützung bietet, unterstützte die LIS AG das Karlsruher Unternehmen als projektverantwortliches Systemhaus.

Lösung und Migration


Zu Beginn stand eine eingehende Suche am Markt nach einer neuen Groupware, die mehrere Anforderungen erfüllen sollte: Die Lösung sollte problemlos mit Outlook auf den windows-basierenden Clients zusammenarbeiten. Im Backend sollte sich die Software mit der CoreBiz Linux-Umgebung der LIS AG verbinden lassen.

Idealerweise ließe sich gemeinsam der LDAP-Verzeichnisdienst und das Administrationssystem von CoreBiz nutzen. Die vorhandenen Smartphones sollten nach der Migration weiter genutzt werden, also sollte der neue Groupware-Server Apple iPhones, Android und Windows-Mobile-Telefone unterstützen.

Diesen Support gewährleistet Zarafa durch Z-Push. Z-Push ist eine Open-Source-Implementierung von ActiveSync, die E-Mails, Kontakte, Kalendereinträge und Aufgaben zwischen Zarafa ZCP und den Smartphones synchronisiert. Da die Zarafa Collaboration Platform, kurz: ZCP, all diese Anforderungen erfüllt, fiel die Wahl auf dieses System.

Zu Beginn der Migration installierten die LIS-Techniker den Zarafa Groupware Server und die MySQL Datenbank auf einem virtualisiertem Ubuntu-Server. Anschließend sorgten die Techniker für optimierte Performance am Zarafa- und MySQL-Server, integrierten Zarafa in das CoreBiz-Monitoring-System und in den CoreBiz Backup-Server. Damit die Outlook-Clients automatisiert konfiguriert werden, programmierte die LIS einen Profilgenerator und unterstützte EIZO beim Einrichten von so genannten Ressourcen, wie beispielsweise Meetingräumen.

Die Administratoren bei EIZO wurden anschließend geschult, damit diese die weitere Migration eigenständig begleiten können. So können die EIZO-Mitarbeiter die Dienste sukzessive migrieren und die Migration bis Jahresende erfolgreich abschließen.

Über Zarafa:

Zarafa gehört mit seinem starken Bekenntnis zum Open Source Entwicklungsmodell zu den am schnellsten wachsenden kommerziellen Groupware Firmen in Europa. Der Hauptsitz ist im niederländischen Delft. Büros in Stuttgart, Hannover und Belo Horizonte bieten lokale Unterstützung für mehr als 150 Partner und tausende Kunden an. Das Hauptprodukt ist die Zarafa Collaboration Platform (ZCP), die europäische, offene und kompatible Groupware Plattform, die Microsoft Exchange ersetzen kann.

 

Mehr Informationen zu Zarafa im Einsatz mit CoreBiz lesen Sie hier - oder schreiben Sie uns eine Mail - wir informieren Sie gern.