Firmenbrief

15.02.2011

Firmenbrief 63/2011


Liebe Leser,


die IP-Adressen sind alle! Anfang Februar teilte die oberste Vergabestelle IANA mit, dass die letzten freien IP-Adressen von 4,3 Milliarden möglichen Kombinationen vergeben sind.

Wer bei diesen Meldungen quer durch alle Medien erschreckte, sah vor seinem geistigen Auge vielleicht das Kommunikationschaos ausbrechen. Kein Internetzugang am Rechner, keine freie Leitung für den Telefonie-Server, das schöne neue Smartphone taugt noch als Briefbeschwerer... Diese Ängste treibt ein Werbefilmchen vom Software-Anbieter Cisco amüsant auf die Spitze: http://www.cisco.com/assets/sol/sp/ipv6_discovery/

Natürlich war das längst vorhersehbar, und die IT-Branche ist vorbereitet: Der neue Standard heißt IPv6, ist statt bisher 32-Bit nun 128-Bit lang und ermöglicht 34 Sextillionen Adressen, eine Zahl mit 37 Nullen. Der Bitkom-Chef Wilhelm Scheer warnt, dass Europa auf die Umstellung nicht ausreichend vorbereitet sei, längst nicht alle Internet-Provider könnten ihren Kunden die passenden Dienste anbieten. Übergangstechniken sollen aber sicherstellen, dass auch kein Privatkunde plötzlich ohne Verbindung dasteht.

Von der Seite der Betriebssysteme ist das für alle Linux-Nutzer kein Problem: Alle gängigen Distributionen sind längst auf IPv6 eingestellt, selbstverständlich ist auch CoreBiz bestens für die Zukunft gerüstet. Welche echten Neuerungen hingegen im neuen CoreBiz-Client kommen, lesen Sie im heutigen Linux-Firmenbrief.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian