Firmenbrief

16.11.2010

Firmenbrief 60/2010


Liebe Leser,

ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Admins und Hacker nur geringes Interesse an kulturellen Aktivitäten hätten. Nicht nur Science-Fiction-Bücher wie die vom unvergessenen Douglas Adams mit seiner galaktischen Anhalter-Story finden zahlreiche Anhänger, auch viele Filmfans sitzen vor den Rechnern und zeigen sich als extrem aufmerksame Beobachter.

Natürlich haben Hacker beispielsweise auf den ersten Blick erkannt, dass Trinity im Leinwandkracher Matrix Reloaded die Stromversorgung der Gegenspieler mit Hilfe der Open-Source-Tools nmap und OpenSSH außer Gefecht setzt. Haben Sie bemerkt, welches Betriebssystem die mysteriöse Schönheit im Thriller „Die Verblendung" benutzt? In Stieg Larssons packender Trilogie stürzt der Laptop der Privatdetektivin Lisbeth Salander ab, und es wird offenbar: Sie muss debconf-Dateien wiederherstellen, und Schnüffler vor der Leinwand schließen aus dem Wallpaper und der Optik, dass sie ihre Recherchen mit Ubuntu betreibt. Der Kommentar in einem Forum: „Auch Super-Antihelden müssen vor ihren Gefechten Daten sichern!" Ein echter Beweis, wie lehrreich modernes Kino sein kann.

Für einfache Anwender bietet sich für die Datensicherung übrigens eine komfortable Lösung mit UbuntuOne, wie ein Artikel im heutigen Firmenbrief erläutert.

Ihre

Sophie Bulian