Firmenbrief

20.07.2010

CoreBiz Backup 4.0 kommt mit neuen Funktionalitäten



Die Techniker der LIS AG arbeiten aktuell an der Neuauflage von CoreBiz Backup. Die kommende Version 4.0 wird eine Reihe neuer Funktionalitäten bringen. Diese haben zum einen das Ziel, den Umgang mit dem CoreBiz Backup zu vereinfachen und zum anderen, das Backup virtueller Maschinen zu erleichtern.

Zur Erinnerung: CoreBiz Backup verwendet schon von Haus aus das Hard-Link-Verfahren, das viel Speicherplatz spart. Damit wird ein inkrementelles Platten-Backup erstellt, das sich beim Zugriff auf die gesicherten Daten aber verhält wie ein Full-Backup. Trotzdem bleibt der Speicherplatz beschränkt, und auch das größte Gehäuse wird irgendwann zu klein für weitere Platten. Da jedoch 99 % der Daten im Backup (hoffentlich) niemals benötigt werden, spielt die Zugriffszeit nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund wird die kommende Backup-Version den Einsatz transparenter Komprimierung vorsehen. Das hat den Vorteil, dass die Backup-Kapazität je nach Datenart durchaus verdoppelt werden kann. Das Verfahren ist zudem voll rückwärts kompatibel, so dass die mit einer älteren Version von CoreBiz Backup erstellten Daten ohne Migration weiterverwendet werden können. Außerdem können diese im Nachhinein online und ohne Umkopieren in ein komprimiertes Backup umgewandelt werden.

In diesem Zusammenhang wird bei mehreren Terabyte großen Dateisystemen noch ein anderes Feature interessant: Wir haben hier das generelle Problem, dass das Scannen des Dateibaums um festzustellen, was überhaupt gesichert werden soll, bereits viele Stunden dauern kann. Dadurch können Backup-Läufe so lang werden, dass sie in einer Nacht, eventuell sogar in 24 Stunden nicht mehr fertig werden. Hierfür haben die LIS-Techniker eine Funktionalität entwickelt, die erlaubt, eine Datei für die spätere Sicherung vorzusehen, noch während diese auf die Festplatte geschrieben wird. Das Scannen des Dateisystems kann somit entfallen und die Performance wird erheblich gesteigert, insbesondere bei großen Dateibäumen oder besonders vielen kleinen Dateien.

Weiterhin haben die LIS-Techniker das sequentielle Backup-Verfahren dahingehend erweitert, dass Sicherungen auch parallel laufen können. Das verringert Sicherungszeiten und optimiert die Maschinen-Auslastung. Die parallel laufenden Sicherungen werden vom Backup-Administrator in Gruppen zusammengefasst, wodurch volle Kontrolle über das Backup-Verhalten gewährleistet wird.

Für die Sicherung virtueller Maschinen haben die LIS-Techniker zwei Neuerungen auf der Agenda, mit denen sie dem wachsenden Bedarf in virtuellen Umgebungen Rechnung tragen: Eine der interessantesten neuen Funktionen wird die Sicherung von Partitionen sein, die mit Hilfe des Logical Volume Managers (LVM) angelegt wurden. Dies ist beispielsweise bei sämtlichen unserer Produkte der Fall, und auch die meisten Fremdprodukte unter Linux setzen auf diese bewährte Technik. Für das Backup dieser Systeme wird von der Partition ein sogenannter Snapshot gemacht, der dann im laufenden Betrieb auf den Backup-Server gesichert werden kann, ohne dass sich Konsistenzprobleme ergeben. Benutzer unserer CoreBiz Virtualisierungslösung VSB können damit sehr elegant virtuelle Maschinen während des Betriebs sichern. Aber auch physische Maschinen mit LVM als Basis können so gesichert werden.

Für die Sicherung von Windows Systemen werden zudem in der kommenden Version des Backup-Servers die Windows Access-Control-Listen (ACL) unterstützt. Dadurch ist ein Restaurieren auch umfangreicher Zugriffsrechte leichter möglich.

Zu guter Letzt wird die CoreBiz Management Console an verschiedenen Stellen ebenfalls optimiert und erweitert, um die neuen Eigenschaften abzubilden und die Definition von Backups noch einfacher zu gestalten.