Firmenbrief

19.12.2006

Fraunhofer-Studie: Open Source lohnt sich für Behörden


Fraunhofer-Studie: Open Source lohnt sich für Behörden

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation zeigt, dass sich der Einsatz von Open Source-Software (OSS) für Behörden lohnt. Knapp die Hälfte der öffentlichen Einrichtungen geht davon aus, dass sie durch OSS mehr als 50 Prozent Kosten sparen, weitere 20 Prozent geben an, dass sie mindestens 20 Prozent Kosten senken konnten.  Für knapp 59 Prozent der Behörden gehört Freie Software zu einer langfristigen Strategie.

Das Fraunhofer Institut kommt zu dem Ergebnis, das in Deutschland die öffentliche Hand eine treibende Kraft für OSS ist. Bei Umstrukturierungen und weiteren Veränderungen werden auch in den kommenden Jahren weiter Open Source-Projekte verwirklicht werden. Im Zusammenhang mit diesen Projekten nehmen die Kommunen auch Dienstleister in Anspruch: Aufgaben wie Programmierung, Konfiguration und Anpasssung von OSS an spezifische Bedürfnisse, Unterstützung in der Einführungsphase und beim Support werden an IT-Dienstleister vergeben.

Die 60seitige Studie "Open Source Software - Strukturwandel oder Strohfeuer" kann auf der Hompage des Fraunhofer-Instituts kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.iao.fraunhofer.de/d/oss_studie.pdf. Befragt wurden 115 IT-Verantwortliche aus öffentlichen Einrichtungen. Die Studie wurde von IBM, Novell und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH in Auftrag gegeben.