Firmenbrief

16.06.2010

Echte Wahlfreiheit: Der CoreBiz Mobile Client



Das Trendthema Mobile Computing zieht sich durch alle Lebensbereiche und Medien: Von WeTab über iPhone 4.0 oder Ebooks oder Netbooks - wichtig ist dem Anwender die Mobilität seiner wichtigen Daten. Dazu zählen Kalender, Kontakte oder auch wichtige Kundenunterlagen, alles muss über diese kleinen Helfer zur Verfügung stehen. Noch wichtiger: Die Daten müssen mit denen in der Firma abgeglichen werden. Die notwendigen WLAN- oder UMTS-Verbindungen haben mittlerweile nahezu alle Geräte standardmäßig, nötigenfalls lassen sie sich leicht nachrüsten. Auch die Preise für UMTS-Datenverbindungen sind mittlerweile in Bereichen angekommen, die diese Option für jedermann interessant machen. Bleibt die Herausforderung, alle Daten mit den in der Firma benutzten Systemen zu nutzen, ohne dabei Dubletten zu erzeugen oder Datenverluste befürchten zu müssen.

Wie schon im Linux-Firmenbrief 54/2010 berichtet, evaluieren die LIS-Techniker für CoreBiz derzeit z-push und das dazu passende Kolab-Backend, womit problemlos Kontakte und Kalender von der CoreBiz Groupware synchronisiert werden können. Als Bonus kann der Anwender damit sogar eMails „pushen", sie werden also durch CoreBiz Groupware ähnlich einer SMS direkt auf das mobile Gerät geschickt. Damit kann man das energiefressende Pull-Verfahren sparen, wo das Gerät immer wieder bei der Groupware nachsieht ob eine Mail gekommen ist. Das freut die Batterie und erhöht die Laufzeit drastisch.

Um an die notwendigen Dateien vom Firmenserver zu kommen, bietet sich CoreBiz VPN an. Hiermit kann man eine sichere Verbindung zur Firma über das Internet herstellen. Die hochgradige Verschlüsselung macht es unmöglich, dass unberechtigte Personen mitlesen. Der Anwender kann also CoreBiz VPN unbedenklich überall nutzen, selbst beim Besuch im Büro der Konkurrenz. Der Vorteil von CoreBiz VPN ist, das eine echte IP-Verbindung ins eigene Firmennetz aufgebaut wird, die vollen Zugriff auf alle Systeme im Netz bietet. Man kann also Fileserver ansprechen, auf das firmeneigene CoreBiz CRM zugreifen oder sonstige Ressourcen verwenden, die über das Netzwerk ansprechbar sind. Ist eine entsprechende Verbindung vorhanden und greift der Nutzer auf ein voreingestelltes Verzeichnis im lokalen Dateisystem zu, vollzieht der CoreBiz Mobile Client hier den logischen Schritt und hängt dort automatisch den entsprechenden Ordner des Firmenservers ein, vollkommen transparent und ohne Einwirkung des Benutzers. Dieser kann also direkt auf Verzeichnissen des Firmenservers arbeiten, ein Datenverlust durch Diebstahl oder mechanische Schäden verliert so jeden Schrecken.

Der Datenfluß hin zum Mobilgerät ist natürlich nur die eine Seite. Die hier erstellten Daten und Konfigurationen sollen ja auch wieder den Weg zurück finden, am besten sollte das alles auch gleich mit ins Backup. Die meisten mobilen Firmenlösungen lassen da sehr zu wünschen übrig. Der CoreBiz Mobile Client kennt dafür seine eigene Version von Roaming Profiles, ähnlich wie von Microsoft Windows bekannt, nur einen Schritt weiter gedacht. Ein solches Profil kann sowohl on- wie offline genutzt werden und warnt, wenn es Unterschiede zwischen dem auf dem Server gespeicherten und dem lokalen Benutzerprofilen gibt. So kann der Anwender das gleiche Profil mit mehreren Geräten und auch an einem Desktop-Arbeitsplatz in der Firma nutzen, denn er kann jederzeit bestimmen, ob die Serverversion des Profils über die lokale Version des Profils geschrieben werden soll oder eben nicht. Sofern eine VPN-Verbindung besteht, werden beim Abmelden auch alle veränderten Dateien zurück auf den Server geschrieben, wo sie dann ganz regulär ins Backup übernommen werden können.

Eine weitere wichtige Funktionalität ist die Verschlüsselung. Der Verlust eines Netbooks voll mit sensitiven Daten dürfte der Alptraum jedes Administrators sein. Abhilfe lässt sich hier aber ganz einfach schaffen, indem man diese relevanten Daten einfach in einem verschlüsselten Container ablegt. Die heutigen Verschlüsselungen sind so gut, das kein Krimineller in der Lage ist, sie zu knacken, vorausgesetzt, das Passwort ist gut genug. CoreBiz Mobile Client kann hier den unterschiedlichsten Sicherheitsbedürfnissen gerecht werden. Es ist möglich das gesamte System zu verschlüsseln, so dass der Anwender beim Booten erst ein Passwort eingeben muss. Es kann nur das gesamte Heimatverzeichnis verschlüsselt werden, das dann durch die Eingabe des Benutzerpasswortes entschlüsselt wird. Alternativ wird nur ein bestimmter Ordner im Heimatverzeichnis verschlüsselt und transparent durch den Login entschlüsselt und zugänglich gemacht.

Ein weiteres nicht unwichtiges Thema sind Updates. Ein Laptop, der Monate im Außeneinsatz ist, fällt natürlich immer mit seinen Sicherheitsupdates zurück. Schließlich kann man kaum megabyte-weise Daten über eine schlechte UMTS-Verbindung übertragen, wenn man nebenbei noch arbeiten will. CoreBiz Mobile Client kennt auch dafür eine Lösung. Zum Einen wird automatisch ein Update gemacht, wenn eine gute und schnelle Verbindung entdeckt wird, beispielsweise wenn der Rechner in der Firma angesteckt ist. Zum Zweiten gibt es für wichtige Updates, die der Administrator ganz bewusst sofort auf allen Geräten haben will, ebenfalls eine Lösung: CoreBiz Mobile Client prüft bei Herstellung einer VPN-Verbindung jedesmal, ob es ein Update für ein ganz spezielles Datenpaket gibt. Dieses Paket wird immer up-to-date gehalten. Sollten da nun neue Abhängigkeiten dabei sein, werden diese natürlich auch aktualisiert. So kann der Administrator ganz genau beeinflussen, was da passiert und zur Not zur Aktualisierung zwingen. Die LIS-Techniker werden hier zukünftig noch weitere Möglichkeiten integrieren: Beispielsweise kann der Administrator demnächst über seine CoreBiz Management Console auch remote agierenden Rechnern Anweisungen über das CoreBiz Task-System geben, die dann auch bei einer VPN-Verbindung ausgeführt werden.

Mittlerweile gibt es im Bereich Mobile Computing eine enorme Anzahl an Geräten, von Smartphones über Tablet-PCs bis hin zu Netbooks und deren großen Geschwistern, den Notebooks. In diesem Segment gewinnt Linux aus unterschiedlichen Gründen immer mehr an Fahrt. Die ersten Netbooks auf dem Markt gab es zunächst quasi nur mit Linux, da Windows zu träge und speicherhungrig für diese kleinen flinken Geräte ist. Erst abgespeckte Windows-Versionen und harte Verhandlungen mit den Geräteherstellern öffneten den Markt für das Betriebssystem aus Redmond. Bei Handys und Smartphones ist die Streuung noch größer, von Symbian über IOS und Windows Mobile bis Android hat man dort ebenfalls die Qual der Wahl. Musste sich der Anwender bisher mehr nach den Angeboten richten ohne seinen persönlichen Präferenzen zu folgen, ist dies dank CoreBiz nun anders: CoreBiz unterstützt das, was der Kunde haben will, egal ob nun iPhone oder Google Nexus One.

Auch der Blick in die mobile Zukunft unter Linux sieht sehr rosig aus. Anwenderfreundliche Systeme wie Netbuntu und Google Android erschließen das freie Betriebssystem auch einem größeren Publikum. Gleichzeitig wird die Hardwareunterstützung immer besser, da die Hersteller sich dem Markt nicht verschließen können. Mit CoreBiz Mobile Client entspricht die LIS AG voll diesem Trend und stellt damit ein System „State of the art" vor, das keine Wünsche offen lässt.