Firmenbrief

18.05.2010

Firmenbrief 54/2010


 

Liebe Leser,

in elektronischen Postfächern finden sich in letzter Zeit gehäuft Mails mit dem Vermerk „sent from my iPhone" oder ähnlich. Der Sinn dieser Fusszeile erschließt sich auf Anhieb nicht. Ist das ein dezenter Hinweis auf das hohe Pflichtbewusstsein des Absenders - "immer bei der Arbeit"? Lässt es andere Rückschlüsse auf das Trendbewusstsein des Absenders zu? Tatsächlich ist das ein "Service" des Herstellers, vergleichbar dem Etikett in der Kleidung oder den Werbehinweisen von Anbietern kostenloser Dienste. Von Betroffenen ist zu erfahren, dass dieser Text ohne Wissen des Absenders unter die Mails gesetzt wird, erst ein tiefer Griff in die Einstellungen des Edelgeräts beseitigt den Werbehinweis.

Mobilität als Trend wird in der IT-Branche seit geraumer Zeit gefeiert. Die Laptops werden immer kleiner und heißen dann Netbooks oder XPads, die Telefone immer multifunktionaler und nennen sich Smartphones. Im Kopf-an-Kopf-Rennen der Mobiltelefone hat aktuell ein Gerät mit Linux-Betriebssystem die Nase vorn, wie die Marktforscher von NDP für den US-Markt feststellen. Das Wettrennen um die so genannten Apps, sprich: Anwendungen, auf den Mobiltelefonen - neudeutsch: Smartphones - läuft auf Hochtouren, die konkurrierenden Anbieter drücken aufs Tempo. Mit den Anwendungen läßt sich viel Geld verdienen, und wenn dann Navigationssoftware beispielsweise regelmäßig aktualisiert wird, kommt das Folgegeschäft automatisch.

Wie auf dem Computer auch, hat der Kunde die Nase vorn, der sich für ein Gerät mit quelloffener Software entscheidet - denn er begibt sich nicht in die Falle, stets teure Updates nachkaufen zu müssen und bleibt weitgehend unabhängig vom Hersteller.

Passend zum Thema arbeiten übrigens auch die LIS-Techniker daran, CoreBiz-Anwendungen mobiltauglich zu machen. Mehr hierzu erfahren Sie im heutigen Linux-Firmenbrief.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian