Firmenbrief

20.04.2010

CoreBiz im Einsatz: Migration der Gerl-Schindler Wach- und Sicherheitsdienste, Teil 2



Ein Umzug der Firmenzentrale bot für die Gerl-Schindler Wach- und Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG (im folgenden GSS genannt) den Anlass, die IT-Infrastruktur anzupassen. Im letzten Linux-Firmenbrief erfuhren Sie, warum sich das Sicherheitsunternehmen für den Lösungsansatz CoreBiz Base Server mit Aktiv-/Aktiv-Cluster entschieden hat. Heute lesen Sie, wie die Techniker der LIS AG die vorhandene IT-Infrastruktur migrierte und welche Hardware weiter genutzt werden konnte.

Die Umsetzung:

Nachdem die LIS AG mit dem IT-Verantwortlichen vor Ort das weitere Vorgehen definierte, wurde in einem ersten Schritt auf einem Leihserver der LIS AG der zentrale CoreBiz Base Server und CoreBiz Groupware installiert. Die einzelnen Systeme und Daten konnten somit parallel zur bestehenden IT-Umgebung migriert und installiert werden. Der laufende Betrieb wurde nicht beeinträchtigt. Die Daten des MS-Windows-Fileservers und die E-Mail-Konten von MS Exchange wurden auf CoreBiz Groupware auf dem Leihserver migriert. Damit wurde Hardware frei, die dann wiederum zur neuen Basis für die CoreBiz Infrastruktur mit Base, Groupware und Terminalserver im Aktiv-Aktiv Cluster wurde. Damit die bestehenden Server-Systeme weitere Applikationen auf dem CoreBiz Terminalserver bereitstellen konnten, rüsteten die Techniker diese mit zusätzlichen Storage und Arbeitsspeicher auf.

Die MS-Windows-Firewall wurde durch eine CoreBiz-Firewall abgelöst. Die GSS lieferte die Vorgaben, das Technikerteam konfigurierte das System und richtete OpenVPN ein, beispielsweise für den IT-Leiter. Zum Schutz vor Viren und Spam setzte die LIS AG die On-Demand-Lösung IronPort ein.

Über eine Instanz für MS-Windows-basierte Applikationen auf dem CoreBiz Terminalserver konnte der Anbieter der Branchenapplikation das bestehende System migrieren und abschließend konfigurieren.

Sowohl für interne wie für externe Mitarbeiter standen neue Notebooks auf der GSS-Wunschliste, die von der LIS AG mit Rücksicht auf die Linux-Kompatibilität beschafft wurden. Installiert wurden die Systeme mit dem CoreBiz Mobile Client, individuell angebunden an den CoreBiz Base und Terminalserver. Die lokalen Kalender und Adressbücher aus MS Outlook wurden in den CoreBiz Groupware Client übernommen.

Während des gesamten Aufbaus der IT-Infrastruktur arbeiteten GSS-IT-Leiter und LIS-Techniker eng zusammen, beste Voraussetzungen für Know-how-Aufbau bei dem Sicherheitsunternehmen. In einer anschließenden LIS-AG-Schulung vor Ort vertiefte die Abteilung ihr Wissen. Zusätzlich definiert der Kunde gemeinsam mit der LIS AG den Rahmen für das Mitarbeiter-Training. Ein Teil der künftigen Nutzer und der IT-Leiter wurden von der LIS AG geschult, weitere Mitarbeiter machte der IT-Leiter selbst mit dem neuen System vertraut gemacht.

Der IT-Leiter migrierte in den weiteren Phasen des Projekts denn auch selbst die restlichen bestehenden MS-Windows-basierten Clients. Ein zentraler CoreBiz-Backup-Server wurde integriert. Alle Projektanforderungen sind umgesetzt, nun wird die IT-Infrastruktur der GSS vom IT-Leiter und dem Service-Team der LIS AG fortlaufend betreut.

Nach dem großen Erfolg ist für das Jahr 2010 ein neues Projekt geplant: Die GSS will die ständig wachsenden Datenmengen aus Kundendaten, MS-Access-Datenbanken, -Outlook oder Excel mit CoreBiz CRM konsolidieren. (http://www.linux-ag.com/produkte/cb-crm/) Ebenfalls in Planung ist eine Schnittstelle zur Branchenanwendung PopWin, mit der Kundendaten zentral gehalten, jedoch übergreifend bearbeitet werden können.