Firmenbrief

16.03.2010

CoreBiz bei der Gerl-Schindler Wach- und Sicherheitsdienste GmbH und Co. KG, Teil 1



Die Gerl-Schindler Wach- und Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG (im folgenden GSS genannt) ist ein führendes Unternehmen in der Sicherheits- und Werkschutzbranche mit Firmensitz in Landshut. Die GSS berät und betreut ihre Kunden mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich und Rumänien. Ein Umzug gab den Anlass für die Neukonzeptionierung der Unternehmens-IT.

 

Dank guter Auftragslage und kontinuierlichem Ausbau neuer Geschäftsbereiche konnte das Unternehmen in den letzten 27 Jahren stetig wachsen. Bei aktuell 450 Beschäftigten hat sich Geschäftsführer Andreas Richter zum Ziel gesetzt, bis Ende 2010 fünfzig weitere Arbeitsplätze zu schaffen, auch weitere Niederlassungen im Ausland sind geplant. Im Jahr 2009 erhielt die Firmenzentrale in einem neuen Bürogebäude mehr Platz, auch die IT-Infrastruktur sollte an die gewachsenen Anforderungen angepasst werden.

Die Rahmenbedingungen für eine zukunftsträchtige IT wurden in einer ersten Bestandsaufnahme geklärt. Um gute Grundlagen für das weitere Unternehmenswachstum zu schaffen, fokussierte die LIS AG das neue IT-Konzept unter CoreBiz stark auf zentrale Administration, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit.

Die Ausgangssituation:

Als zentraler File- und Authentifizierungsserver wurde ein MS Windows 2003- Server eingesetzt, E-Mail-Funktionalität lieferte ein MS Exchange-Server, beide Hardware-Systeme hatten eine Raid-1-Konfiguration zur Storage-Verfügbarkeit. Eine Microsoft-basierte ISA-Firewall lief auf einem weiteren kleineren Server, dieser verwaltete auch die Zugriffe externer Mitarbeiter via VPN. Die eingesetzten Fat Clients basierten auf MS Windows XP mit den klassischen Office Anwendungen wie MS Outlook, MS Office, OpenOffice und weiteren Büroanwendungen. Die bestehenden Drucker, Scanner und Multifunktionsgeräte waren zum Teil am lokalen Client über Freigaben sowie über den zentralen MS Windows 2003 Server angebunden.

Verschiedene Lösungsansätze der LIS AG:

Als Basis aller Varianten wird jeweils ein zentraler CoreBiz Base Server eingesetzt, das Kernstück der Produktreihe mit allen Funktionen und Diensten eines vollwertigen Backoffice-Servers wie zentrale Datenhaltung, Benutzer- und Rechteverwaltung im Netzwerk. Mit dabei ist auch ein Software-Managementsystem für CoreBiz- und Windows-Produkte im Netzwerk.

Kurz zuvor wurde die Branchenanwendung PopWin eingeführt. Damit diese nun überall verfügbar ist, jedoch die Daten zentral gehalten werden, favorisieren die Berater der LIS AG nun Terminalservices. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Ausfallsicherheit, da ein Ausfall des Terminalservers zu Lasten aller Mitarbeiter gehen würde. Über den CoreBiz Terminalserver können alle externen Mitarbeiter sowie Niederlassungen an die zentrale IT-Infrastruktur angebunden werden. Der Zugriff via VPN auf den zentralen Fileserver mit den Unternehmensdaten sowie der Austausch von Dokumenten via E-Mail, Fax und der Zugriff auf PopWin kann durch CoreBiz SBC ersetzt werden. Diese Variante hat den wesentlichen Vorteil, dass Daten das Unternehmen nicht verlassen und Zugriffe auf den Fileserver zentral gesteuert werden können.

Variante A: Der bestehende MS Windows 2003 Server inklusive Active Directory bleibt in der ersten Phase bestehen. Der vorhandene Exchange-Server und CoreBiz Terminalserver werden in einen CoreBiz Base Server eingebettet.

Variante B: Wie vor, jedoch ausfallgesichert über ein CoreBiz Aktiv Cluster.

Variante C: Das gesamte System wird auf die Linux-basierte CoreBiz Architektur migriert, dabei wird der MS Windows Exchange Server zusätzlich durch die CoreBiz Groupware abgelöst.

Variante D: wie C, jedoch ausfallgesichert durch Warm-Standby System und Datensynchronisation.

Variante E: wie D, jedoch ausfallgesichert durch ein CoreBiz Aktiv-Aktiv Cluster mit automatischem Failover.

Die GSS hat sich unter dem Gesichtspunkt aller relevanten Faktoren wie Kosten, Projektterminierung und Erweiterbarkeit der einzelnen Vorschläge für die Variante E entschieden. Die klaren Vorteile der Open-Source-Lösung ohne Lizenzkosten bei zentraler Administration mit dem modularen Produktportfolio machten die Entscheidung für die komplette Migration auf CoreBiz mit ausfallsicherem Aktiv-Aktiv-Cluster leicht. Im nächsten Linux-Firmenbrief erfahren Sie, wie das Unternehmen gemeinsam mit der LIS AG die Neugestaltung der Unternehmens-IT in Angriff nahm und erfolgreich einführte.