Firmenbrief

16.02.2010

Verwaltung virtueller Maschinen mit der CoreBiz Management Console



In unserem letzten Firmenbrief stellten wir die Virtualisierungslösung "CoreBiz Virtual Server Base" vor. Sie macht es möglich, mehrere unterschiedliche Betriebssysteme virtuell auf ein- und derselben Hardware zu betreiben.

Nun gibt es eine grundlegende Aussage zu diesem Thema: "Die virtuellen Instanzen werden wie physische Rechner im CoreBiz Directory registriert und fügen sich nahtlos in die CoreBiz Umgebung ein." Stellt sich nun die Frage, wo der Unterschied bei physischen/virtuellen Maschinen liegt.

Um physische Maschinen in die CoreBiz Infrastruktur einzutragen, genügt es, den Rechner an das Netzwerk zu hängen, den Power-Button zu drücken und in einem Registrierungsmodus zu starten. Der Administrator kann nun die Maschine in der CoreBiz Management Console (CMC) auswählen und die Installation mit einem gewünschten Profil ansetzen.

Nun die Frage: "Und wie kommen die virtuellen Maschinen in die CoreBiz Umgebung?"

Bei virtuellen Maschinen (VM) ist dies theoretisch nicht anders, jedoch muss jede einzelne hierfür zunächst einmal definiert werden. Dies betrifft die Rechner-Eigenschaften
  • CPU
  • RAM
  • und die Peripheriegeräte
  • Netzwerkkarten
  • CD-ROM-Laufwerke respektive ISO-Datei
  • evtl. USB- oder PCI-Device Transport vom Hostbetriebssystem
  • Festplatte (evtl. repliziert via DRBD)




Anwender, die mit Virtualisierung vertraut sind, könnten nun zu folgender Überlegung kommen: "Das Anlegen und Verwalten einer VM kann man auch beispielsweise mit 'virt-manager' machen, was kann die CMC mehr?"

Der wichtigste Unterschied ist, dass alle relevanten Informationen zu einer VM im CoreBiz Directory gespeichert werden. Dadurch sind diese Informationen zentral an einem Ort, unabhängig von der physikalischen Maschine (VSB).

Eine weitere Stärke der CMC im Gegensatz zu anderen Clients zur Verwaltung von virtuellen Maschinen zeigt sich in einem Cluster-Szenario, also wenn virtuelle Maschinen auf mehreren Virtualisierungs-Hosts aus Gründen der Ausfallsicherheit betrieben werden sollen.

Beim Erzeugen einer virtuellen Maschine übernimmt die CMC im Hintergrund die nötigen Schritte, wie zum Beispiel

  • das Erzeugen der notwendigen DRBD Devices und Logical Volumes (LVM) auf den zuständigen VSBs.
  • das Eintragen in die Cluster Information Base

Beim Verwalten kann die CMC folgende Problemstellungen bewältigen:

  • Anzeigen auf welcher VSB eine bestimmte VM läuft
  • Starten/Stoppen einer VM (auch im Cluster)
  • Verschieben von VMs in einem Cluster