Firmenbrief

17.11.2009

Firmenbrief 48/2009


 

Liebe Leser,

zahlreiche Rückmeldungen bekamen wir auf unseren letzten Firmenbrief mit dem Hinweis auf den so genannten „Härtetest der Betriebssysteme", veröffentlicht auf Focus Online.

Ebenso wie wir zeigten sich viele Leser entsetzt darüber, wie ein mangelhaft recherchierter Artikel von zahlreichen anderen Medien nahezu unverändert übernommen wird. Sicher ein plakatives Beispiel dafür, wie das Internet bei der Verbreitung von Nachrichten Fluch und Segen zugleich sein kann. Die Beispiele häufen sich, nach denen Medien, die sonst als seriös gelten, ungeprüft Fakten und Meldungen übernehmen.

Für Schlagzeilen sorgte im Februar der Wikipedia-Autor, der dem damals frisch gekürten Wirtschaftsminister zu Guttenberg einen falschen Vornamen unterschob, der prompt von unzähligen Medien übernommen wurde. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier machte kürzlich ein weiteres Beispiel publik: Eine dpa-Meldung, bei der Text und Bild offensichtlich in keinem Zusammenhang standen, wurde ungefiltert übernommen und fand sich auf Sueddeutsche.de, Stern.de, Zeit Online, der Augsburger Allgemeinen und vielen weiteren Nachrichtenwebseiten.

Ganz im Gegensatz dazu lesen Sie in unserem Linux-Firmenbrief selbstverständlich nur Beiträge, die unsere Mitarbeiter selbst in der Praxis erleben - berichtet aus erster Hand.

Ihre

Sophie Bulian