Firmenbrief

16.09.2009

Die LIS AG stellt vor: Der CoreBiz Mobile Client



Mit dem CoreBiz Mobile Client (MCL) gibt es eine Erweiterung des CoreBiz Clients mit speziellen Anpassungen für den Einsatz auf Notebooks. Ein mobiler Client hat andere Anforderungen als ein fester Arbeitsplatz. So zum Beispiel muss das System mit unterschiedlichsten Netzwerken zurechtkommen, wie LAN, WLAN oder UMTS. Es soll über eine potentiell langsame und unsichere Internetverbindung auf interne Firmendaten zugreifen oder muss, wenn keine Steckdose in der Nähe ist, möglichst stromsparend betrieben werden.

In der bevorstehenden Release 3.2 des CoreBiz Mobile Clients sind für diese Anforderungen viele Verbesserungen eingeflossen.

Mit Hilfe des Network-Managers lassen sich sehr einfach verschiedenste Netzzugänge wie LAN, WLAN, aber auch USB-UMTS-Sticks konfigurieren. Der Benutzer kann die Art der Anbindung über ein Tray-Icon (siehe Abbildung) kontrollieren.



Für den Zugriff auf das firmeninterne Netzwerk und damit auf Fileserver, Mails, Terminalserver oder andere Dienste kann VPN verwendet werden. Ist ein passendes VPN-Zertifikat auf dem Client hinterlegt, wird bei einer bestehenden Internetverbindung automatisch eine sichere Verbindung (SSL-verschlüsselt) in das Firmennetzwerk aufgebaut. Abhängig von der Geschwindigkeit des jeweiligen Internetanschlusses ist kaum ein Unterschied zur Arbeit an einem Rechner im internen Netzwerk spürbar.

Eine Alternative zum VPN-Zugang ist der CoreBiz-SBC, mit dessen Hilfe auf Basis von NX-Technologie ebenfalls auf das Firmennetzwerk zugegriffen werden kann. Mehr dazu im Firmenbrief Nr. 24.

Damit der Anwender auch unterwegs möglichst stromsparend mit dem Notebook arbeiten kann, gibt es verschiedene Energie-Profile zur Auswahl.



Das System erkennt automatisch, wenn auf Akku-Betrieb umgeschaltet wird und schaltet dann selbsttätig auf ein stromsparenderes Profil um. Wenn also beispielsweise der Akku nahezu leer ist, schaltet das System in den so genannten „Suspend to Disk"-Modus, auch „Tiefschlaf" genannt und verhindert so, dass Daten verlorengehen.

Wurde beim Notebook-Kauf auf die Linux-Kompatibilität geachtet, ist auch der Modus „Suspend-to-Ram", also das „Schlafenlegen", kein Problem. Damit kann man bei Nichtbenutzung des Notebooks das System einfach und schnell "einfrieren, somit spart man Strom. Bei Bedarf ist das Notebook in wenigen Sekunden wieder arbeitsbereit.

Problematisch bei früheren Versionen des CoreBiz Clients (und bei Linux allgemein) war der Betrieb mit externen Bildschirmen oder Beamern. Es klappte nur bedingt, Geräte im laufenden Betrieb zu erkennen, und eine veränderte Auflösung zog meist einen Neustart des X-Servers, also der grafischen Oberfläche nach sich.

Nun kann jeder Nutzer diesen Aufgabenbereich mit dem CoreBiz MCL über das entsprechende Konfigurationsmenü in den Systemeinstellungen verwalten. Externe Bildschirme werden automatisch im Betrieb erkannt, und auch die unterstützten Auflösungen kann der Anwender im laufenden Betrieb ändern.

Der CoreBiz Mobile Client mit allen Funktionalitäten in der neuesten Version ermöglicht produktives, effizientes Arbeiten auch unterwegs.