Firmenbrief

21.07.2009

Firmenbrief 44/2009


Liebe Leser,

ein Mann kommt in die Anwaltskanzlei und erkundigt sich nach den Gebühren für eine Rechtsberatung. „300 Dollar für drei Fragen", so die Antwort. „Ist das nicht irre teuer?", fragt der Mann. „Ja," so der Anwalt, „und was ist Ihre dritte Frage?"

Unter dem Stichwort „Juristenwitze" findet eine bekannte Suchmaschine auf Anhieb 14.600 Seiten, darunter auch diesen. Kaum eine Berufsgruppe ruft so zwiespältige Gefühle hervor wie Anwälte. Und doch gibt es jetzt eine neue Initiative, bei der Anwälte kostenlosen Rechtsrat zu Open-Source-Themen erteilen. Expertenwissen für Null Euro und keinen Dollar Gebühr - renommierte Juristen aus aller Welt veröffentlichen ein Fachjournal mit dem Titel „International Free and Open Source Software Law Review". Sie geben hier umfangreiche Informationen zu Urheberrecht, Lizenzen oder Software-Patenten, die durchaus auch für Entwickler und Unternehmer gedacht sind. Als Vorbild für ihre Arbeit nennen die Herausgeber die Arbeit engagierter Informatiker in der Open Source Community. Statt Konkurrenzdenken wollen sie ihr Wissen teilen und die Arbeit im Team zum Wohl der Kunden einsetzen.

Das Entwicklungsprinzip Open Source, bei dem viele Menschen rund um den Globus gemeinsam an einem Projekt arbeiten, ist als Erfolgsrezept branchenübergreifend im Trend. Wir sind stolz darauf, seit vielen Jahren Teil davon zu sein und hoffen, dass wir ein wenig davon mit unseren Tipps und Artikeln im Linux-Firmenbrief vermitteln können.

Viel Spass beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian