Firmenbrief

19.05.2009

Firmenbrief 42/2009


Liebe Leser,

seit die EU gegen Microsoft Geldstrafen in Millionenhöhe wegen Mißbrauch der marktbeherrschenden Stellung verhängt hat, gibt sich der Konzern den Anschein, sich und seine Software mehr öffnen zu wollen. Beispielsweise versprach das Unternehmen mit dem MS Office Service Pack 2 Kompatibilität mit dem freien Dokumentstandard ODF. Tatsächlich scheint es damit jedoch nicht weit her zu sein.

Der IBM-Mitarbeiter und Standards-Aktivist Rob Weir hat Excel daraufhin getestet, ob der versprochene Support für ODF auch klappt, und er kommt zu dem Ergebnis, dass Microsofts Büroprogramm zumindest in dieser Hinsicht eher schlechter geworden ist. Seiner Meinung nach könne das nicht an technischen Schwierigkeiten liegen - die Schlußfolgerung bleibt dem geneigten Leser überlassen. Aber wer weiß, vielleicht lernt Microsoft bis zur Markteinführung von Windows 7 noch dazu. Dem Journalist Marcel Hilzinger jedenfalls fallen mindestens sieben Gründe ein, warum die Neuauflage des Betriebssystems aus Redmond keine echte Konkurrenz für Linux sein dürfte. 

Über spannende Alternativen zum früheren Beinahe-Monopolisten lesen Sie - wie gewohnt - im heutigen Linux-Firmenbrief .

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian