Firmenbrief

17.02.2009

CoreBiz im Einsatz: Textilunternehmen Gerhard Rösch GmbH


Die Gerhard Rösch GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Tübingen ist bekannt als Produzent hochwertiger Textilien für internationale Marken. Die IT-Abteilung des Unternehmens deckt die typischen Anforderungen eines Mittelständlers ab, zwei Arbeitsstellen sind dafür vorgesehen.

Zu den Aufgaben gehören neben der Betreuung der Clients (alle unter Windows) die Kommunikation mit Niederlassungen bzw. Produktionsstätten sowie der Betrieb von generischen und branchenspezifischen Serveranwendungen. Die Server im Unternehmen hatten die typischen "gewachsenen" Strukturen. Die Ursache hierfür: Die Konsolidierung der Serverstruktur wurde gegenüber der Aufrechterhaltung des operativen Betriebs nachrangig behandelt. Weil Störeffekte zwischen den Branchenanwendungen bereits im Vorfeld vermieden werden sollten, wurde in der Vergangenheit für neue Serveranwendungen meist auch gleich neue Hardware angeschafft. Dies führte zu einem Rechnerpark mit gut zwei Dutzend Servern.

Der konkrete Anlass für die Konsolidierung der IT-Umgebung war zum einen mangelnder Speicherplatz, zum anderen war das historisch entstandene Sicherungskonzept umständlich und unüberschaubar geworden. Eine weitere Kundenanforderung: Mögliche Ausfallzeiten unternehmenswichtiger Dienste und Verwaltungsaufwand sollten minimiert werden.

Die Experten der LIS AG analysierten gemeinsam mit dem Kunden die Ist-Situation und diskutierten zwei Lösungsansätze:

A) Eine komplette 1:1 Virtualisierung aller Server auf zwei "große Maschinen" samt einem SAN-System.

B) Konsolidierung in Etappen:
1. Zusammenfassung von Speicher und zentralen Funktionen wie Druckerverwaltung auf einen CoreBiz Base Server
2. Zentralisierung der Sicherung für alle Server auf einen CoreBiz Backup Server
3. Clusterbildung mit Failover der lebensnotwendigen Dienste für den Base Server

Für Lösungsansatz A sprach, dass die bisherige Struktur ohne jegliche Änderung bestehen bleiben könnte; der Failover wäre im System direkt integriert. Gegen diese Lösung sprachen zum einen die hohen Kosten; auch ein Single Point of Failure im SAN wäre wahrscheinlicher. Zudem war fraglich, ob die Übernahme der bisherigen Struktur tatsächlich ein Vorteil wäre, da die Datenpools und die Verwaltung weiterhin zersplittert bleiben würden.

Für Lösungsansatz B sprachen die hohe Verfügbarkeit durch getrennte Standorte bei gleichzeitig geringen Kosten und niedrigem Risiko. Zudem könnten Storagepool und die Verwaltung konsolidiert und dabei veraltete Strukturen im Zuge der Umstellung aufgeräumt werden. Dagegen sprach, dass in die bestehende Struktur eingegriffen werden müsste. Im Interesse einer Vereinfachung der IT-Infrastruktur entschied der Kunde, diesen Nachteil in Kauf zu nehmen, insbesondere weil hierfür auch die Ressourcen der LIS AG zur Verfügung standen.

Mittlerweile sind die ersten beiden Phasen der Lösung B bei der Gerhard Rösch GmbH umgesetzt und erfolgreich abgeschlossen.

Ein CoreBiz Base Server hat die Rolle des zentralen Print- und Fileservers übernommen. Die Anwenderdaten bekommt er aus dem Windows-ADS. Über die grafische CoreBiz Management Console werden sowohl die Freigaben als auch das Backup auf dem Backup-Server gesteuert. Letzterer sichert nicht nur den Fileserver, sondern auch alle anderen Server, wobei bei bestimmten Anwendungen wie dem zentralen Lotus-Domino-Server die Datensicherung SEP Sesam mit Hotbackup (Backup der Datenbank im laufenden Betrieb) zum Einsatz kommt.

Die Shares des Fileservers werden durch einen CoreBiz Base Cluster samt DRBD auf einem zweiten Knoten in Echtzeit parallel mitgeführt. Dieser steht in einem anderen Gebäude. Sollte einer der beiden Server ausfallen, Teile der Netzwerkinfrastruktur "hängen" oder der Katastrophenfall durch Brand des Rechenzentrums eintreten, steht der zentralisierte File- und Printserver nahtlos und transparent zur Verfügung. Falls die Daten durch Bedienungsfehler, defekte Anwendungssoftware oder -hardware beschädigt werden, steht das Backup dank der CoreBiz WorkingCopy sofort zur Verfügung, ohne dass hierfür zeitaufwendige Wiederherstellungsaktionen nötig wären.

Ältere Datensicherungen stehen sowohl im transparenten, direkten Zugriff via Freigabe zur Verfügung als auch auf ausgelagerten Sicherungsbändern.

Denken Sie auch über Datenkonsolidierung in Ihrem Unternehmen nach? Brauchen Sie Unterstützung? Fordern Sie nähere Informationen an per mail an info@linux-ag.com - wir unterstützen Sie gern.