Firmenbrief

20.01.2009

Immer im Dienst: CoreBiz Terminalserver beim Personaldienstleister


Die ESD Personalservice GmbH nutzt schon seit längerer Zeit CoreBiz Clients auf ihren Arbeitsplatzrechnern. Soweit möglich werden die verschiedenen Applikationen direkt unter Linux verwendet, wie zum Beispiel OpenOffice für Büroanwendungen, Kontact als Groupware-Client oder der Web-Browser Firefox. Für bestimmte Branchenanwendungen, die nur unter Windows lauffähig sind, wird ein Microsoft Server 2003 eingesetzt. Mittels Remote-Desktop-Protokoll (RDP) greifen die CoreBiz-Clients auf die Anwendungen zu.

Mit dem Standortwechsel einer Tochterfirma der Firmengruppe sollte nun ein eigenes Rechenzentrum inklusive Terminalserver aufgebaut werden. Eine zentrale Anforderung dabei: Hochverfügbarkeit.

Wie in allen Niederlassungen des Unternehmens sollte ein CoreBiz Base System die Grundlage sein. CoreBiz Base stellt zentrale Dienste wie Fileserver und Druckserver bereit, aber auch die Installation und Verwaltung von CoreBiz Clients läuft hierüber. Für die Ausfallsicherheit wurde das System mit einem zweiten Server zu einem Cluster ergänzt. Dabei werden Dienste bei einem Ausfall eines Systems automatisch auf dem anderen gestartet. Damit alle Daten bei Bedarf verfügbar sind, werden diese mit DRBD zwischen den beiden System synchronisiert.

Für den Terminalserver sollte keine separate Hardware angeschafft werden, vielmehr sollte dieser ebenfalls auf dem Cluster laufen. Für die Linux-Applikationen konnte das sehr einfach mit der Installation von CoreBiz SBC auf dem CoreBiz Base Cluster realisiert werden. Die Windows-Applikationen machten eine andere Lösung nötig. Hierfür wählten die Projektbeteiligten eine virtualisierte Umgebung mittels VMware Server.

Damit für den Microsoft Terminalserver keine zusätzlichen Lizenzkosten anfallen, entschieden sich die IT-Verantwortlichen für Windows XP Professional mit der Terminalserver-Erweiterung Thinstuff XP/VS. Die Kombination aus Windows XP Professional und Thinstuff ist deutlich günstiger als ein entsprechender Microsoft Terminalserver und es sind Versionen ohne CAL (Client Access License) verfügbar.

Nach dem Abschluss des Projekts ist nun folgendes Setup in Betrieb: Ein CoreBiz Base Cluster bestehend aus zwei physikalischen Systemen. Dieser bietet einerseits die regulären CoreBiz Base Dienste auf einem Knoten, den virtualisierten Terminalserver auf dem anderen Knoten. Bei Ausfall eines Knotens werden die entsprechenden Dienste auf dem anderen Knoten gestartet.

Die Benutzer haben mehrere Möglichkeiten, auf Applikationen des Terminalservers zuzugreifen. Bewegen sich die Mitarbeiter im Firmennetz, greifen sie direkt mit RDP auf die Windows-Applikationen zu. Aus dem Home-Office oder unterwegs ist dank CoreBiz SBC der Zugriff über das Internet möglich. Genutzt wird hierfür das NX-Protokoll, das sehr effektiv arbeitet und damit auch über langsame Internetverbindungen nutzbar ist. Sobald die Verbindung aufgebaut ist, hat der Anwender seine gewohnte CoreBiz Desktop-Umgebung zur Verfügung und kann auch hier auf die Windows-Applikationen zugreifen.

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