Firmenbrief

20.01.2009

Firmenbrief 38/2009


Liebe Leser,

in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden die Analysen der Wirtschaftsinstitute mit einer Mischung aus Bangen und Hoffnung zitiert. Tatsächlich hat schon so manche Prognose allein bereits Entwicklungen in die eine oder andere Richtung getrieben.

Bei Vorhersagen der esoterischen Natur gibt es dafür den Begriff der sich selbst erfüllenden Prophezeihung, und nicht umsonst gab es kürzlich auch in den öffentlich-rechtlichen Medien den Vorschlag, ab sofort keine Prognosen mehr zu veröffentlichen. Tatsächlich liegt manchmal die Vermutung nahe, dass so manches Unternehmen die "allgemeine Wirtschaftslage" als willkommene Rechtfertigung für die längst geplante Stellennkürzung nutzt. Der Rat der Marktforscher ist in diesen Zeiten vermehrt gefragt, obwohl für manch aktuelle Empfehlung vermutlich auch kein Betriebswirtschaftsstudium nötig wäre.

Beispielsweise raten die Marktforscher von Gartner IT-Verantwortlichen aktuell zu mehr Kreatitivität bei der Planung und Strukturierung der IT, denn "das Geschäft wird seinen Bedarf nach IT nicht verringern, nur weil CIOs weniger Mittel zur Verfügung haben" (siehe www.gartner.com). Als Lösung empfehlen sie den Einsatz neuer Technologien zu günstigeren Preisen bei gleichzeitig besserer Leistung - für Open Source seit Jahren selbstverständlich. Wie der Chef des Linux-Unternehmens Red Hat neulich in einem Interview sagte, hatten es Firmen scheinbar über Jahre hinweg nicht nötig, beispielsweise über Lizenzkosten nachzudenken (siehe www.linux-magazin.de). In der aktuellen Situation zur Sparsamkeit gezwungen, entdecken diese nun die Technologie, die bereits seit Jahren effizient und sparsam arbeitet. Dementsprechend erfolgreich sind übrigens auch die Quartalszahlen von Red Hat - völlig gegen den Trend.

Folgend den Marktforschern haben wir im Linux-Firmenbrief wieder zahlreiche Erfolgsrezepte für Ihre Unternehmens-IT parat, gültig in allen Wirtschaftslagen. Viel Spass beim Lesen wünscht

Ihre


Sophie Bulian