Firmenbrief

19.11.2008

Firmenbrief 36/2008


Liebe Leser,

der Wahlkampf zur US-Präsidenten-Wahl wurde zu weiten Teilen im Internet ausgetragen, so berichten jedenfalls die meisten Medien. Wie schnell heute vermeintlich kleine Ursachen große Wirkung zeigen können, zeigt die aktuelle juristische Auseinandersetzung zwischen einem Politiker der Linken und Wikipedia.

Weil ihm sein Biographie-Eintrag in dem beliebten Online-Lexikon nicht gefiel, ließ Lutz Heilmann kurzerhand per einstweiliger Verfügung die gesamte deutsche Webseite offline gehen (siehe www.spiegel.de). Dass diese Aktion sicher mehr zur weiteren Beliebtheit des Open-Source-Lexikons beitragen wird als zu der des Politikers und Juristen Heilmann, ist sicher eine Lehre, die andere Personen des öffentichen Lebens daraus ziehen könnten. Zum Zweiten hat er ein Grundprinzip des freien Lexikons offensichtlich nicht verstanden: Die eigene Beteiligung an den Inhalten. Statt mit der juristischen Kanone zu schießen, hätte er den Eintrag berichtigen (lassen) können.

Die Anekdote zeugt zwar von hoher Vernetzung des Parlamentariers, jedoch von wenig durchdachten Prozessen in seinem Büro. Wie Sie Ihr Unternehmen sowohl in puncto Vernetzung wie auch bei dem Geschäftsprozessmanagement auf den neuesten Stand bringen, lesen Sie im heutigen Linux-Firmenbrief.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre


Sophie Bulian