Firmenbrief

16.09.2008

Firmenbrief 34/2008


Liebe Leser,

ein Rechner macht weltweit Schlagzeilen: Der LHC-Teilchenbeschleuniger in der Großforschungseinrichtung CERN in Genf, ausgeschrieben Large Hadron Collier.

Das mehr als 3 Milliarden teure Wissenschaftsprojekt soll unter anderem nach den so genannten Gottesteilchen, den Higgs-Bosons, suchen. Wie so viele andere Superrechner weltweit arbeitet auch der LHC mit Linux - bei der Teilchensuche kommt unter anderem ein auf Red Hat Linux basierendes Scientific Linux zum Einsatz (siehe www.linux-magazin.de/news), und die KDE-Entwickler meldeten stolz, dass die ersten Ergebnisse der Atlas-Experimente mit der grafischen Oberfläche dargestellt werden (siehe kde.org). Dies ist keine Ausnahme: Insgesamt 76 Prozent der 500 größten Rechner weltweit setzen auf das freie Betriebssystem (siehe www.linux-magazin.de/news).

Interessanterweise gibt es in der Entstehung des Projekts Parallelen zur Linux-Entwicklung: Auch hinter dem Experiment stecken weltweit tausende Forscher bzw. Entwickler, die das Projekt vorantreiben. Forscher der TU Dresden beispielsweise sind für eine Komponente im Atlas-Experiment zuständig, ebenso hat die Universität München hier eine Aufgabe übernommen. Auch das gigantische Projekt kommt ohne aufwändige Hierarchie zustande (siehe www.spiegel.de). Das Erfolgsrezept der freien Entwicklung setzt sich in vielen Bereichen durch.

Die LIS AG arbeitet mit dem Erfolgsprinzip der freien Software mittlerweile seit über neun Jahren -und im Firmenbrief berichten wir Ihnen wieder davon.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian