Firmenbrief

15.07.2008

Firmenbrief 32/2008


Liebe Leser,

"München droht ein Computerchaos" - so titelte die Süddeutsche Zeitung am 4. August 2004 mit Bezug auf die Umstellung der städtischen Rechner von Windows auf Linux und Open Source Software. Vier Jahre später leitet die gleiche Tageszeitung einen Artikel ein mit den Worten "So long, Mr. Gates" und berichtet über den Erfolg des Projekts.

Viel Aufmerksamkeit, gepaart mit Kritik, skeptischen Stimmen und kräftigem politischen Gegenwind erntete die Stadt München, als sie sich im Jahr 2004 für Freie Software entschied. Nicht wenige hielten das gigantische Migrationsvorhaben für nicht durchführbar, und die CSU-Fraktion sah in dem Projekt ein Millionengrab (siehe www.kommune21.de). Dies übrigens, obwohl ihr damaliger Finanzminister auf Landesebene bereits alle Vermessungsämter auf das freie Betriebssystem umgestellt hatte (siehe www.pcwelt.de). Nahezu vier Jahre später berichtet der Projektleiter bei der Stadt München im Videointerview sichtlich stolz über die Erfolge: Alle 14.000 Rechner der Stadtverwaltung nutzen in Teilbereichen Open-Source-Software, auf 8.000 Rechnern ist die freie Bürosoftware OpenOffice im Einsatz, und in zwei Referaten kommt auch schon der Linux-Basis-Client zum Einsatz (siehe www.linux-magazin.de ).

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, wird sich wohl der eine oder andere denken. Bereits seit 1992 hingegen setzen wir auf Linux und Open Source, und unterstützen öffentliche Verwaltungen und mittelständische Unternehmen bei der sanften Umstellung in heterogenen IT-Umgebungen. Über brandaktuelle Entwicklungen im Haus erfahren Sie mehr in unserem heutigen Linux-Firmenbrief. 

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian