Firmenbrief

18.12.2007

Einsatz von Linux im Mittelstand: Ein Geheimnis für den Chef?


Vor kurzem erschien eine Studie der Marktforscher von Techconsult zur Verbreitung von Linux in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Insbesondere die kaufmännischen Leiter von rund 200 Unternehmen in der Größenordnung von 20-499 Mitarbeitern wurden befragt. Die Kaufleute sollten dabei beurteilen, ob Linux für ihr Unternehmen wichtig sei. Das interessante Ergebnis: Nur 17 Prozent der Befragten glaubten, dass Linux auf ihren Servern eine Rolle spielen würde. Erstaunt stellten die Statistiker von TechConsult fest, dass die gleiche Studie ein vollkommen anderes Ergebnis liefert, wenn IT-Leiter befragt werden: Unter den Technikern in KMU sind rund doppelt so viele davon überzeugt, dass das freie Betriebssystem eine Hauptrolle in ihrem Betrieb spielt. Das Ergebnis bei der aktuellen Untersuchung hing stark von der Betriebsgröße ab. Die Wichtigkeit (und damit die Einsatzhäufigkeit) von Linux stieg bei größeren Unternehmen erheblich: 21 Prozent in Firmen mit 100-199 Mitarbeitern stimmten dem zu, und in KMU mit 200-499 Mitarbeitern waren dies schon 28 Prozent.

Die erhebliche Diskrepanz der Aussagen von technischen und kaufmännischen Leitern in Bezug auf Linux erklären sich die Marktforscher aus dem Umstand, dass den kaufmännischen Leitern häufig gar nicht bewusst sei, dass Linux auf ihren Unternehmensservern im Einsatz ist. In der Regel würde nur der Arbeitsplatzrechner wahrgenommen, und dort läuft in vielen Fällen Windows. Die dahinter liegende Technologie im Netz mit Linux führe so quasi eine Existenz im Schatten. Tatsächlich konnten wir in vielen mittelständischen Unternehmen eine ähnliche Erfahrung machen: Da die Techniker beispielsweise beim Einsatz der Open-Source-Software Apache auf ihrem Webserver kein Geld für Lizenzen ausgeben müssen, erfahren die Kaufleute dies auch nicht. In dem Moment jedoch, indem Software erneuert oder ausgetauscht werden muss, die mit dem Kauf von Lizenzen verbunden ist, beschäftigen sich auch die kaufmännischen Leiter mit Alternativen.

Insgesamt können wir aus unserer täglichen Praxis bestätigen, dass die unternehmensweite Einführung von Linux ohne die richtigen Produkte für mittelständische Unternehmen schwierig sein kann. So können die Vorteile von Open Source und Linux mangels ausreichender IT-Ressourcen oftmals nicht genutzt werden: die Integration von Open Source Projekten zu einer funktionalen und belastbaren Infrastruktur überfordert meist KnowHow und zeitliche Kapazitäten von Mittelständlern. Der Einsatz bleibt meist punktuell auf einzelne Bereiche beschränkt, obwohl der Mittelstand gerade von den Vorteilen der Open-Source-Software profitieren könnte.

Genau an diesem Punkt setzt die CoreBiz-Produktlinie der LIS AG an: hier werden Open Source Projekte in eine gemeinsame Architektur integriert, so dass der Kunde die Vorteile von Open Source nutzen kann, ohne tiefste Systemhauskompetenzen aufbauen zu müssen. Wie auf der Systems 2007 mit der Musterfirma CoreBoso gezeigt, lässt sich mit Hilfe von CoreBiz Produkten eine umfassende mittelständische IT-Infrastruktur vom zentralen Server über CRM bis hin zur VOIP Telefonanlage aufbauen. CoreBiz Produkte sind upgradefähig und werden von der LIS AG mit Wartungs- und Serviceverträgen unterstützt.

Mit CoreBiz haben Sie als Kunde „das Beste aus allen Welten:“ Open Source, Freiheit und günstige Preise, trotzdem aber Investitionssicherheit durch integrierte Produkte und professionelle Unterstützung bei Umstellung und Betrieb.

Weitere Presseberichte und Informationen zu unserer Musterfirma CoreBoso auf der SYSTEMS können Sie auf unserer Homepage nachlesen unter News auf www.linux-ag.com.