Firmenbrief

19.06.2007

Glossar


Glossar

Cluster = ein Verband von Computern, die zur Steigerung der Rechenleistung oder verbesserten Ausfallsicherheit zusammengeschlossen werden.

DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol. Ermöglicht die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und dazugehöriger Parameter an Computer in einem Netzwerk.

DRBD = Distributed Replicated Block Device. Ein Modul im Linux-Kernel, das dazu dient, ein Gerät einer Gruppe von einem produktiven (primary) Server auf einem anderen (secondary) Server zu spiegeln.

Failover = von einem Server kann bei Bedarf zu einem zweiten Standby-System gewechselt werden. So können unternehmenskritische Anwendungen auch bei einem Server-Ausfall hochverfügbar gehalten werden.

Hardlink = ein Eintrag in einem Dateiverzeichnis bei einem Dateisystem, mit Inode gekennzeichnet.

Heartbeat = zu deutsch "Herzschlag". Eine Netzwerkverbindung zwischen zwei oder mehr Knoten in einem Cluster. Hier benachrichtigen sich die Knoten gegenseitig, ob ihr Gegenstück noch betriebsbereit, quasi "am Leben" ist.

Inkrementelles Backup = es werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Datensicherung (meist dem letzten inkrementellen Backup) verändert haben

LDAP = Lightweight Directory Access Protocol. Ein Netzwerkprotokoll, das die Abfrage und die Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes ermöglicht.

LVM = Logical Volume Manager. Eine Abstraktionsebene zwischen Festplatte und Dateisystemen.

NFS = Network File System. Ein Protokoll für den Zugriff auf Dateien in einem Netzwerk.

NTP = Network Time Protocol. Ein Protokoll zur Zeitsynchronisation zwischen Computern.

RAID-System = (Redundant Array of Independent bzw. ursprünglich Inexpensive Disks) dient zur Organisation zweier oder mehrerer physikalischer Festplatten zu einem logischen Laufwerk. So wird eine größere Speicherkapazität erreicht als es eine physikalische Platte leisten kann.

Samba = eine freie Software, die das Server-Message-Block-Protokoll (SMB) für Unix-Systeme verfügbar macht.

Single Point of Failure = einzelne Fehlerstelle. Die Bestandteile eines Systems, die bei einem Ausfall den vollständigen Systemausfall nach sich ziehen.

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