Firmenbrief

19.06.2007

Erfolgreiche Backup-Strategie mit CoreBiz, Teil 2


Erfolgreiche Backup-Strategie mit CoreBiz, Teil 2

In unserem Linux-Firmenbrief 17/2007 haben wir Ihnen vorgestellt, wie Sie mit CoreBiz Backup die Vorteile differentieller bzw. Inkrementelles Datensicherung mit dem Prinzip des Voll-Backups verbinden. CoreBiz nutzt hierzu Hardlinks, also Verzeichniseinträge, die viel Platz sparen.

Leider haben Hardlinks prinzipbedingt einen Nachteil: Sie funktionieren nur innerhalb eines Filesystems und können nicht über dessen Grenzen hinaus weisen. Das bedeutet, dass der Backup-Server nicht ohne weiteres mit weiteren Platten aufgerüstet werden kann. Um dieses Problem zu umgehen, empfiehlt sich der Einsatz eines Volume Managers wie LVM2. Er fasst mehrere physikalische Festplatten zu einem logischen Laufwerk zusammen, auf dem sich dann ein entsprechend großes Filesystem erzeugen lässt. Auch das Vergrößern und Verkleinern des Dateisystems ist damit zu jedem Zeitpunkt möglich.

Falls der Speicherplatz zur Neige geht, können ältere Sicherungen einfach komplett gelöscht werden. Dabei entfernt die Software automatisch nur solche Dateien, auf die keine Hardlinks mehr verweisen. CoreBiz Backup nennt solche Löschläufe 'Ausdünnen' und kann diese automatisieren. So lässt sich beispielsweise voreinstellen, dass keine Sicherung länger als zwei Monate auf der Platte bleiben oder dass von älteren Sicherungen nur noch ein Monats-Backup behalten werden soll.

Eine wesentliche Funktionalität von CoreBiz Backup ist die Integration mit anderen CoreBiz-Komponenten, insbesondere mit dem CoreBiz Base Server, der unter anderem für die Benutzerverwaltung zuständig ist. Mit Hilfe der  zugehörigen CoreBiz Management Console ist es zum Beispiel möglich, an zentraler Stelle Samba-Freigaben als Zielverzeichnis für das CoreBiz Backup  zu definieren. Benutzer können diese Freigabe dann mit ihrem Standard-Login mounten, um so bei Bedarf selbständig ohne Eingriff des Administrators Daten zurückzuholen.

Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass nicht nur einzelne Dateien oder Verzeichnisse, sondern das komplette System zurückzusichern ist. Das Kopieren dieser Datenmenge über das Netzwerk ist aber womöglich zu  zeitaufwendig. CoreBiz Backup bietet für diesen Fall die so genannte Working Copy, zu deutsch: Arbeitskopie. Da jede Sicherung im Prinzip wie eine Vollsicherung erscheint, lässt sich  sehr einfach eine weitere Kopie auf ein beliebiges Medium erstellen, beispielsweise einer externen Festplatte. Auf diese Weise stehen die Daten bei einem Systemausfall sehr schnell wieder zur Verfügung. Denkbar wäre auch eine vorübergehende Freigabe dieser Kopie über Samba oder NFS.

Mehr zu unseren Produkten aus der CoreBiz-Reihe lesen Sie auch auf unserer Homepage unter http://www.linux-ag.com/index.php?page=produkte

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