Firmenbrief

19.09.2006

Firmenbrief 08 / 2006


Liebe Leser,

der Umstieg zu OpenOffice ist nicht aufwändiger als der zu Microsoft Office 2007 - das jedenfalls meint der IT-Verantwortliche der Stadt Wien.  (siehe  http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=20845) Die Stadt Wien will ebenso wie die Stadt München nicht nur die Server, sondern auch die Desktops der Mitarbeiter auf Open-Source-Software umstellen. Mit dem Projekt "WieNux" setzt die Stadt aber auf den freiwilligen Umstieg, und das offensichtlich erfolgreich: Von den insgesamt 16.000 Arbeitsplätzen sind bereits 8500 mit der freien OpenOffice-Variante ausgestattet.

Der österreichische Standard interpretiert das Geschehen sogar noch drastischer: Die Einführung von Microsoft Vista mit Office 2007 treibt den Open-Source-Boom noch weiter an (siehe http://derstandard.at/?url=/?id=2585560). Es ist wirtschaftlich sinnvoll und geboten, dass Unternehmen Ihre Software-Strategie überdenken, wenn finanzielle Belastungen durch umfangreiche Software-Lizenzen anstehen. Warum also das Geld in Lizenzen investieren, die nur wieder Folgekosten nach sich ziehen, wenn stattdessen die Umstellung auf Freie Software möglich ist? Widerstände bei Mitarbeitern haben häufig nur den Grund, dass diese noch nie eine andere Anwendungsoberfläche gesehen haben als die mit den Fenstern. Wenn diese Wissenslücke erst einmal überwunden ist, ist die Überzeugungsarbeit einfach.

Wenn wir mit dem Hintergrundinfos in unserem heutigen Linux-Firmenbrief Überzeugungsarbeit leisten, freuen wir uns natürlich.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian