Firmenbrief

15.05.2007

Berliner Verwaltung profitiert von offenen Betriebssystemen


Berliner Verwaltung profitiert von offenem Betriebssystem

Die Umstellung auf Open Source in der Öffentlichen Verwaltung lohnt sich. Zu diesem Ergebnis kamen IT-Experten bei einer Linux-Veranstaltung für die Berliner Behörden, die unter dem Motto "Innovation durch Open Source" am 12. April 2007 im Roten Rathaus in Berlin stattfand. Open-Source-Anwender berichteten aus der Praxis und diskutierten mit Mitarbeitern aus der Berliner Verwaltung interessante Aspekte wie beispielsweise die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit von Linux sowie die Motivation der Mitarbeiter bei der Umstellung.

Frank Ronneburg, Niederlassungsleiter der Linux Information Systems AG in Berlin, führte durch die komplett ausgebuchte Veranstaltung. Hochkarätige Experten berichteten aus erster Hand über Fragen der Sicherheit, die Berliner IT-Strategie, den Einsatz von Linux im Auswärtigen Amt. Der Migrationsleitfaden der Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) wurde vorgestellt, ebenso wie die Arbeit an dem freien Projekt Debian, stellvertretend für die vielen Projekte im Open-Source-Software-Bereich.

Die anschließende Podiumsdiskussion behandelte Themen wie die generellen Risiken bei der Migration zu Open Source und "menschliche" Aspekte. Die Teilnehmer stimmten überein, dass eine gut geplante Migration zu OSS und Linux für den Erfolg Ausschlag gebend und der Einsatz von OSS in vielen Bereichen sinnvoll sei. Rolf Schuster vom Auswärtigen Amt konnte anhand aktueller Zahlen belegen, dass auch mit einem kleinen Budget von unter 1.000 Euro pro Arbeitsplatz und Jahr eine hochmoderne, leistungsfähige IT aufgebaut werden könne, noch dazu mit einer weltweiten Infrastruktur und zufriedenen Nutzern.

Konrad Kandziora, Vorstand des IT-Dienstleistungszentrums Berlin, wies darauf hin, dass Offene Standards in der Regel Teil der Ausschreibungen des ITDZ Berlin sind. Damit fördert das ITDZ Berlin den Berliner Mittelstand und betreibt eine aktive Wirtschaftsförderung in der Stadt. Udo Rienaß von der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport verwies auf bereits bestehende Beschlüsse in der Verwaltung, die den Einsatz von offenen Standards und offenen Schnittstellen vorgeben.

Ein Folgetermin für die Veranstaltung ist bereits in Planung - natürlich informieren wir Sie wieder rechtzeitig darüber in unserem Linux-Firmenbrief. Zusätzliche Informationen vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin finden Sie im Internet unter http://www.itdz-berlin.de

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