Firmenbrief

17.04.2007

Firmenbrief 16 / 2007


Liebe Leser,

unter Linux gibt es keine Viren. Oder doch? Vor kurzem meldete der Antiviren-Software-Hersteller Kaspersky einen Virus, der speziell Linux-iPods befallen könnte. Bei dieser Gelegenheit erinnerte das russische Unternehmen auch daran, dass es im vergangenen Jahr bereits den Linux-Virus Bi.a gefunden habe (siehe http://www.linux-magazin.de/news/proof_of_concept_fuer_linux_ipods).

Bedeutet das, dass Linux nun auch für bösartige Code-Schreiber attraktiv wird? So lange Sicherheits-Anbieter die Entdeckung einer einzelnen Lücke feiern wie eine wissenschaftliche Sonderleistung, ist die Gefahr sicher gering. Denn Virenschreiber wollen auch, dass ihre Viren möglichst weit verbreitet werden, aber auf den Desktops unvorsichtiger Anwender herrscht nach wie vor nahezu eine Monokultur von Windows-Systemen. Dank dem einzigartigen System des offenen Quellcodes stehen den einzelnen Hackern mit üblen Absichten dann aber eine Heerschar hervorragender Programmierer gegenüber, die weltweit daran arbeiten, Linux weiter abzusichern und Lücken zu schließen.

Die Antivirensoftware auf ihren Servern wird wohl noch lange Zeit nur für die Windows-Clients notwendig sein. Welche Vorteile Linux-Software sonst noch bietet, beispielsweise beim Einsatz von CRM, erfahren Sie in unserem Linux-Firmenbrief.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihre

Sophie Bulian